U12-Juniorinnen fehlt die Durchschlagskraft


24.02.2020
Futsal • Auswahlteams • Juniorinnen • U12

Trainerin Ulrike Balzer gab den LFV-Auswahlspielerinnen beim NOFV-Hallencup in Sandersdorf einige taktische Anweisungen mit auf den Weg.

Für die weibliche U12-Auswahl stand am Sonnabend der ersten überregionale Leistungsvergleich mit den fünf anderen NOFV-Landesverbänden in Sandersdorf-Brehna (Sachsen-Anhalt) auf dem Programm. Ohne Sieg blieb für die Schützlinge von Trainerin Ulrike Balzer im Gesamtklassement des NOFV-Hallencups lediglich der sechste und damit letzte Platz.

In den fünf Partien, die jeweils zwölf Minuten andauerten, agierten die zehn mitgereisten Fußballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern mit viel Leidenschaft. Zudem überzeugten sie vor allem mit einer starken Defensivleistung, mit gutem Stellungsspiel sowie der notwendigen Körperspannung in den Zweikämpfen. Eine große Schwachstelle war jedoch – trotz des durchaus hohen Spieltempos – das Offensivspiel. Hier brachten die MV-Mädels letztlich zu wenig Pässe in der gegnerischen Hälfte unter.

Dabei war das Team von Trainerin Balzer in den ersten beiden Spielen gegen Brandenburg (1:1) und Berlin (1:1) durch gute Laufwege und genau getimte Pässe in die Tiefe jeweils in Führung gegangen. Und auch gegen Sachsen (0:1) wurden sich einige Torchancen erarbeitet, die jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Teilweise stand dabei auch das Aluminium im Weg. Nach der Mittagspause fehlte der MV-Auswahl gegen Thüringen (0:1) dann der Spielfluss. Im letzten Spiel setzte man schließlich alles auf eine Karte und die Mädels spielten mutig nach vorn. Sachsen-Anhalt legte zunächst zwei schnelle Treffer vor, die prompte Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Doch trotz einiger klarer Gelegenheiten wollte der Ausgleich nicht gelingen. Stattdessen erhöhte der Gegner zum Endstand von 1:3.

Bei der Siegerehrung konnte die Auswahl des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern bei der Medaillenvergabe somit nur zugucken. Der nächste NOFV-Vergleich steht dann am 13./14. Juni an. dann jedoch auf dem Halbfeld. Bis dahin arbeitet jede Spielerin im Vereinstraining individuell an den Erkenntnissen aus dem Turnier in Sandersdorf und alle zusammen beim nächsten gemeinsamen Lehrgang an einer verbesserten Durchschlagskraft im Angriff.

MV-Kader: Isabell Peter (FSV Kühlungsborn) - Charlotte Paula Ruth, Klara Elisabeth Bossow, Finja Liebe (alle Rostocker FC), Marie Schröter (SV Hafen Rostock), Emilia Kanakhovska (1. FC Binz), Hedda Schewe (1. FC Neubrandenburg 04), Sabrina Eliseev (Sportfreunde Schwerin), Lena Mamerow (Lübzer SV), Isabell Pauli (TSV 1860 Stralsund).

Am Ende reichte es für die LFV-Auswahl mit der Ausbeute von zwei Unentschieden und drei Niederlagen nur zum sechsten Platz.



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