Vereinsberatung: Direkter Kontakt mit jeder Menge Hilfestellungen


30.03.2020
Verband • Qualifizierung • Verein • Projekte • Service

Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der schwierigen Zeiten hat sich der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) jüngst ein großes Ziel gesetzt: Ab dem 1. April will der größte Sportfachverband des Landes in den darauffolgenden Tagen, Wochen und sicherlich auch Monaten all seine Mitgliedsvereine persönlich ansprechen. Der Erstkontakt zwischen den zuständigen LFV-Mitarbeitern bzw. -Helfern und den Klubs ist jeweils per Telefon geplant. Auf Wunsch und Bedarf der interessierten Vereine können im Anschluss daran weitere direkte Kontaktaufnahmen in verschiedenen Formaten (Telefon, E-Mail, Videokonferenz, Besuch) miteinander folgen.

Nach dem telefonischen Anfangsgespräch soll es dann im weiteren Verlauf um weit mehr gehen, als das simple Frage-Antwort-Spiel. Der LFV möchte mit dem nachhaltigen Beratungsservice versuchen, anhand von Aussagen der Vereinsverantwortlichen oder aus vorliegenden Daten aktuelle Probleme aufzugreifen, zu spezifizieren und – sofern im Kontext direkt möglich – entsprechende Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ein Kernpunkt stellt dabei nicht zuletzt das vorhandene Aus- und Fortbildungsangebot des LFV und auch des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern (LSB) dar. Der Anspruch des LFV ist es gleichwohl, auch darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

LFV-Vereinsberater in Nordvorpommern/Rügen und Westmecklenburg

Als Basis für die Vereinsberatung dient eine ausführliche und individuelle Vereinsanalyse, die vom Ausschuss für Vereinsentwicklung (AVE) des LFV in Auftrag gegeben wurde. Diese wurde anhand von gesammelten Daten aus dem DFBnet und weiteren Kennzahlen erstellt. Aktuell umfasst der LFV 469 Mitgliedsvereine, davon sind knapp 370 Klubs mit einer oder mehreren Mannschaften wesentlicher Bestandteil des – aktuell leider ruhenden – Spielbetriebs in ganz Mecklenburg-Vorpommern. In den Regionen der Kreisverbände Nordvorpommern/Rügen und Westmecklenburg soll dem hauptamtliche Team aus der LFV-Geschäftsstelle, in erster Linie aber natürlich den Vereinen künftig auch je ein eigens berufener LFV-Vereinsberater zur Verfügung stehen. Für diese Stelle können sich Interessenten noch bis zum Ende der Woche (5. April 2020) bewerben.

Die LFV-Vereinsberater agieren als Honorarkräfte und sind Bestandteil eines Pilotprojektes des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), an dem sich der LFV beteiligt. Ihre wesentliche Aufgabe besteht in der Beratung der regionalen Fußballvereine zu allen Fragen außerhalb des Spielbetriebes (z.B. Ehrenamt, Qualifizierung, Kooperationen Kita/Schule-Vereine etc.). Zudem kümmern sie sich um die Koordination und Organisation von Serviceangeboten und führen – sobald dies wieder möglich ist – auch Vereinsbesuche durch.

Unmittelbar interessierte Vereine können sich "anmelden"

Letztlich soll – ganz im Sinne der Sache und des Projektnamens – kein Verein in Sachen Vereinsberatung außen vor bleiben. Klubs, die unmittelbares Interesse an diesem interaktiven Austausch haben, können dies fortan mit einer formlosen E-Mail sowie der Übermittlung der Kontaktdaten des Ansprechpartners an vereinsberatung[at]lfvm-v.de bekunden.



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