Mehr als 200.000 Euro in der 1. Runde

LFV-Vereine profitieren von Erhöhung der TV-Gelder im DFB-Pokal


25.07.2022
Spielbetrieb • Männer • Landespokal

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Verteilung der Einnahmen aus der Zentralvermarktung für die Saison 2022/2023 im DFB-Pokal bekannt gegeben. Damit einher gehen gute Nachrichten für die 16 erfolgreichsten Klubs im Lübzer Pils Landespokal der Vorsaison: Die sogenannten TV-Gelder belaufen sich in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal demnach auf 209.247 Euro. Der amtierende Landespokalsieger von der TSG Neustrelitz erhält davon 75%, wobei in dieser Summe auch die Absicherung der Durchführung der Erstrundenpartie gegen den Karlsruher SC (2. Bundesliga) inkludiert ist. Das restliche Viertel der Gesamtsumme wird je nach sportlichem Abschneiden anteilig auf die restlichen 15 Teams aus MV, die mindestens bis ins Achtelfinale vorgerückt sind, verteilt.

Grundlage für dieses Vorgehen ist die Teilnahmevereinbarung am Lübzer Pils Landespokal. Diese wird durch den ausrichtenden Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) jährlich und jeweils im Vorfeld des beginnenden Wettbewerbes erstellt und ist von den Vereinen fristgemäß zu unterzeichnen. Ohne eine fristgerecht vorliegende Vereinbarung ist die Teilnahme am Lübzer Pils Landespokal hinfällig.

Erfreuliche Entwicklung

"Die positive Entwicklung der TV-Gelder ist für die Vereine natürlich erfreulich. Zudem steigert es die Attraktivität und den Reiz des Lübzer Pils Landespokals. Zugleich wird angesichts solcher Zahlen nochmals deutlich, wie wichtig der korrekte Umgang mit den erforderlichen Teilnahmevereinbarungen ist, vor allem um eine entsprechende Rechtssicherheit für alle Seiten gewährleisten zu können", erklärt der Staffelleiter des Lübzer Pils Landespokals, Peter Dluzewski.

Gemäß der Vereinbarung für die zurückliegende Spielzeit 2021/2022 werden die verbliebenen 25% bzw. 52.311,75 Euro der TV-Gelder wie folgt aufgeteilt: Finalist und Regionalliga-Aufsteiger Greifswalder FC erhält 34% (17.785,99 Euro), die beiden im Halbfinale unterlegenen Verbandsligisten vom SV Pastow und Malchower SV 90 werden mit je 15% (7.846,76 Euro) beteiligt. Die im Viertelfinale ausgeschiedenen Vereine vom FC Mecklenburg Schwerin, Rostocker FC (beide Oberliga), FSV Bentwisch (Verbandsliga) und FSV 1919 Malchin (Landesliga) erhalten jeweils 5% (2.615,58 Euro). Über je 2% der zu verteilenden Summe (1.046,24 Euro) können sich der Güstrower SC 09, FSV Kühlungsborn, FC Förderkader Réne Schneider, Penzliner SV, FSV Einheit Ueckermünde (alle Verbandsliga), SV HANSE Neubrandenburg (Landesliga) und die beiden Landesklassevertreter FSV Kritzmow und SG Warnow Papendorf freuen.

Die prozentuale Verteilung der TV-Gelder für die am bevorstehenden Wochenende beginnende Saison 2022/2023 im Lübzer Pils Landespokal wird beibehalten. 86 Vereine hatten die entsprechende Teilnahmevereinbarung fristgemäß übermittelt. Über die Höhe der zu verteilenden Summe entscheidet der DFB allerdings erst im Sommer des kommenden Jahres. In den vergangenen beiden Spielzeiten waren die ausgeschütteten TV-Gelder im DFB-Pokal vor allem aufgrund der Coronapandemie noch rückläufig. Zuvor hatte man in der Saison 2019/2020 mit einer Ausschüttung von 175.500 Euro in der 1. Runde einen Höhepunkt erreicht. In diesem Jahr wurde n die Marke von 200.000 Euro geknackt.


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