LFV eröffnet zwei weitere Standorte für Schiedsrichtertraining


14.09.2020
Schiedsrichterausschuss • Schiedsrichter

Die Schiedsrichter-Stützpunkte - hier die Eröffnung in Greifswald - bieten den Referees nicht nur gewinnbringende Inhalte in Sachen Praxis und Theorie. Die monatlichen Treffen dienen auch dem unmittelbaren Austausch zwischen erfahrenen und jungen Unparteiischen.

Neben den bereits bekannten Anlaufstellen in Plate, Rostock und Malchin hat der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) zu Beginn der Saison 2020/2021 zwei weitere Schiedsrichter-Stützpunkte eröffnet. Fortan sind die Unparteiischen der jeweiligen Region auch zu monatlichen Praxis- und Theorieeinheiten in Greifswald und Grevesmühlen eingeladen.

Torsten Koop, früherer Bundesliga-Referee und Vorsitzender im LFV-Schiedsrichterausschuss, eröffnete Anfang September offiziell den neuesten Standort im Stadion "Am Tannenberg" in Grevesmühlen. Ein paar Wochen zuvor wurde der neuen Stützpunkt im Greifswalder Volksstadion eingeweiht. "Zum Saisonstart ging es um Sicherheit im Umgang mit den Regeländerungen sowie die Optimierung im Athletikbereich", erklärt Florian Markhoff, der die Inhalte und Organisation an den Stützpunkten in engem Austausch mit den Vereinen vor Ort koordiniert.

Der aktive Regionalliga-Referee hebt in diesem Zusammenhang das Engagement der Trainer vor Ort hervor. So leisten Sven Bauer (in Plate), Marcus Budniak (in Malchin), Axel Giere (in Grevesmühlen), Peter Mihajlovic (in Greifswald) und Sebastian Peters (in Rostock) tolle Arbeit im Bereich der praktischen Übungseinheiten. Diese sind für alle Teilnehmer*innen ein Gewinn. Das gilt ebenso für die Vermittlung von theoretischen Bausteinen, die mit Hilfe von externen Referenten manchmal auch den Blick über den Tellerrand ermöglichen.

Und genau aus diesem Grund wünscht sich Markhoff einen größeren Zuspruch seitens der Referees für dieses kostenfreie Angebot seitens des Verbandes, dass an den nunmehr fünf Standorten jeweils im Rhythmus von vier Wochen zur Verfügung steht. Im Raum Rostock gibt es derartige Anlaufschwierigkeiten übrigens nicht. Aufgrund der großen Resonanz werden hier zwei Termine pro Monat angeboten: Ein Termin mit Theoriemodul sowie einem Athletikteil und ein Termin, der sich ausschließlich der Athletik widmet.

Generell richten sich die Stützpunkte an talentierte Unparteiische auf Landesebene, vor allem aber an erfahrene und verdiente Referees. Darüber hinaus sollen – nach vorheriger Abstimmung – auch talentierte Schiedsrichter aus den Kreisverbänden eine Möglichkeit der Teilnahme erhalten. Ziel pro Stützpunkteinheit sind 20 bis 30 Teilnehmer.

Dem Wetter getrotzt: Auch der Regen hielt die Teilnehmer des Schiedsrichter-Stützpunktes in Rostock nicht vom Athletikteil ab.

Torsten Koop (l.) eröffnete am 2. September in Grevesmühlen den fünften Schiedsrichter-Stützpunkt in Mecklenburg-Vorpommern. Trainer Axel Giere (r.) leitete die erste praktische Einheit mit den Referees im Stadion "Am Tannenberg".


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