DFB Fair Play-Medaille an MV-Spieler in Heidelberg verliehen


12.09.2018
Soziales Engagement • Fairplay

Bei der Verleihung in Heidelberg: Reinhard Grindel, Robert Maximilian Zelaya, Andreas Streich, Ronny Zimmermann, Prof. Dr. Gunther A. Pilz (v.l.)

Robert Maximilian Zelaya vom SV 47 Rövershagen ist der Gewinner der landesweiten Aktion „Fairplay-Geste des Jahres“ 2018. Hierfür wurde er bereits im Juli auf der Ehrungsveranstaltung der OSPA-Liga in Warnemünde vom Fairplay-Beauftragen des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.), Andreas Streich, und Vizepräsident Detlef Müller ausgezeichnet.

Eine nationale Ehrungsrunde schloss sich nun am 9. September an. Im Rahmen des Länderspiels der Deutschen Nationalmannschaft gegen Peru in Sinsheim (Endstand: 2:1) ging es auch für Robert Maximilian Zelaya Richtung Heidelberg. Hier wurde aus den insgesamt 21 Kandidaten der Landesverbände auch der Bundesgewinner ausgewählt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lud dazu in die Eventlocation Güterbahnhof ein. DFB-Präsident Reinhard Grindel und DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann nahmen die Auszeichnungen vor.

Zur ursprünglichen Auszeichnung durch den LFV M.-V. kam es wie folgt: Der ansonsten eher temperamentvolle Akteur hatte im Oktober 2017 als damals 18-Jähriger im A-Juniorenspiel in der OSPA-Liga beim Rostocker FC in einem engen und am Ende verlorenen Spiel seines Teams einen Elfmeter nicht ausführen wollen. Er erklärte dem Schiedsrichter glaubhaft, nicht gefoult worden zu sein. Dies geschah beim Spielstand von 4:6 aus Sicht der Rövershäger. Zelaya verzichtete damit im Sinne der Fairness auf den möglichen Anschlusstreffer. Die Partie ging schlussendlich mit 5:10 verloren.

Die Aktion Zelayas aus dieser Partie war eine von insgesamt neun gemeldeten Fairplay-Gesten in der vergangenen Saison im Land. Wer auf den Fußballplätzen im Land ebenfalls Zeuge oder direkter Beteiligter einer Fairplay-Geste wird, kann diese jederzeit hier auf der Internetseite via eines Formulars direkt melden.


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