Die letzte Woche brachte gleich zwei Mal eine knappe Entscheidung in Sachen Finaleinzug mit sich. Im Finale des Polytan-Landespokals 2025/2026 trifft der Regionalligist vom F.C. Hansa Rostock auf den Verbandsligisten der HSG Warnemünde. Gespielt wird am 1. Mai.
Bereits am Mittwochabend tat sich das höchste Team aus dem Wettbewerb schwer und musste beim Stand von 2:2 sogar in die Verlängerung gegen das Verbandsligateam des Greifswalder FC, das mit seiner Doppeltorschützin Leonie Tebrügge einmal mehr ein solides Spiel ablieferte. Und auch die Verlängerung brachte nicht die gewünschte Entscheidung. So brauchte es in letzter Instanz das Elfmeterschießen, in welchem der FCH mit 5:4 die Nasenspitze vorn hatte. Bereits bei der Auslosung des Halbfinals wurde spekuliert, dass diese Partie das vorgezogene Finale sein könnte und man muss anerkennen, dass hier der vermeintliche Underdog ordentlich Parolie bot und zwei spielstarke Teams den Zuschauenden viele Tore präsentierten.
Minimalistischer in Sachen Torausbeute ging es beim Duell der HSG Warnemünde gegen den Lübzer SV zu. In der 80. Minute reichte der HSG ein Tor von Martha Gettel und der Traum vom Finale wird nach drei Jahren für das Team vom Ostseestrand erneut Wirklichkeit.
Bewerbung als Austragungsort noch möglich
Weiterhin offen ist der Austragungsort des Endspiels. Die Ausschreibung ist bereits veröffentlicht und alle MV-Vereine können sich für das Finale der Frauen am 1. Mai 2026 bewerben können. Die Siegerinnen im Polytan-Landespokal qualifizieren sich für die Play-offs im DFB-Pokal der Frauen in der Saison 2026/2027. Die Play-offs finden vom 15. bis 17. August 2026 statt. Mit Beginn der Saison 2025/2026 gab es vor der ersten Hauptrunde Play-off-Spiele, an denen insgesamt 32 Mannschaften teilnehmen: die 21 Pokalsieger der Landesverbände, die fünf Aufsteiger aus den Regionalligen und weitere sechs Zweitligisten. An der ersten Hauptrunde nehmen neben den 16 Play-off-Gewinnern die zwölf Erstligisten die vier besten Zweitligisten teil.
Halbfinale im Polytan-Landespokal
HSG Warnemünde (1:0) Lübzer SV