B-Juniorinnen: Früher Doppelschlag sorgt für klare Verhältnisse
Am Sonntagvormittag machten die B-Juniorinnen den Anfang. Dabei standen sich der favorisierte F.C. Hansa Rostock und die Mädchen vom 1. FC Neubrandenburg 04 gegenüber. Trotz eines guten Gegenhaltens in der Anfangsphase konnten die Mädels aus der Vier-Tore-Stadt den Doppelschlag von Magdalena Carla Florentine Stubbe nicht verhindern. Die Spielerin des Spiels traf in der 11. und 13. Minute zur frühen 2:0-Führung. Im weiteren Spielverlauf konnte der 1. FC Neubrandenburg 04 nur in wenigen Spielphasen für Entlastung sorgen und musste daher überwiegend hinterherlaufen. Diese hohe körperliche Belastung nutzten die Mädchen des F.C. Hansa Rostock aus und spielten immer wieder gefährlich auf das gegnerische Tor. Weitere Treffer von Elisabeth Mathilde Lüdke (40.+1), Lia Fechtner (48., 59.) und Lotta Piper (72.) verdeutlichten die großen Probleme des 1. FC Neubrandenburg 04 mit der Offensivstärke der Hanseatinnen. Am Ende gewannen die Rostockerinnen hochverdient mit 7:0. Die rund 70 Zuschauer:innen im Waldstadion Ueckermünde sahen somit ein echtes Offensivfeuerwerk der Hanseatinnen. Geleitet wurde die Partie vom Schiedsrichterkollektiv um Schiedsrichter Ben Hasselmann sowie seinen Assistenten Lukas Brandt und Marvin Zelle.
C-Juniorinnen: Intensives Spiel findet am Ende einen verdienten Sieger
Am Nachmittag trafen bei den C-Juniorinnen erneut der 1. FC Neubrandenburg 04 und der F.C. Hansa Rostock aufeinander. Schnell wurde deutlich, dass es eine hart umkämpfte Partie werden würde. Keine Mannschaft schenkte der anderen etwas und über die gesamten 70 Spielminuten wurde um jeden Meter Rasen gefightet. Insgesamt zeigten beide Teams eine starke kämpferische Leistung. Auch spielerisch hatte die Partie einiges zu bieten. Bereits in der 7. Spielminute erzielte Pia Braun den Führungstreffer zum 1:0 und stellte damit früh die ersten Weichen in Richtung Pokalsieg. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich ein ständiges Hin und Her mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Die Torhüterinnen beider Mannschaften gaben alles für ihre Teams und verhinderten mit starken Paraden weitere Gegentreffer. Die zweite Halbzeit begann rasant: Zunächst erhöhten die jungen Hanseatinnen durch Ruby Borgwardt auf 2:0, ehe der 1. FC Neubrandenburg 04 direkt in der 43. Spielminute durch Sarah Helene Krasny den Anschlusstreffer erzielte. Die Euphorie hielt allerdings nicht lange an, denn nur kurze Zeit später traf Ruby Borgwardt erneut und stellte auf 3:1 aus Sicht der Neubrandenburgerinnen. Kurz vor Schluss erzielte Pia Braun schließlich das 4:1 und schoss den F.C. Hansa Rostock damit endgültig zum Sieg. Neben ihren zwei eigenen Treffern bereitete Pia Braun auch die beiden weiteren Tore vor und wurde damit hochverdient zur Spielerin des Spiels gewählt. Geleitet wurde die Partie von Schiedsrichterin Anna Victoria Brandt.
D-Juniorinnen: Starke Torhüterin lässt Ergebnis lange offen
Beim letzten Spiel des langen Finaltags trafen der Luckower FC 2024 und erneut der F.C. Hansa Rostock aufeinander. Für die Gastgeberinnen aus Luckow war es auf dem Papier ein Heimspiel – und das bestätigten auch die rund 130 Zuschauer:innen eindrucksvoll. In einem echten Defensivkampf zeigten die Luckowerinnen immer wieder ihre Klasse und sorgten auch selbst für gefährliche Offensivmomente. Allerdings fehlte beiden Mannschaften häufig der letzte Pass oder das nötige Quäntchen Glück im Abschluss. Zudem waren die Torhüterinnen auf beiden Seiten lange dafür verantwortlich, dass die Partie torlos blieb. Vor allem Ilva Sofie Klein vom Luckower FC hielt ihr Team mit mehreren Glanzparaden lange im Spiel und überzeugte darüber hinaus mit ihrer ständigen Motivation für die eigenen Mitspielerinnen. Das sah auch Landestrainer Jan Krüger so und wählte sie zur Spielerin des Spiels. Doch gegen Ende konnte auch Ilva nicht mehr alles verhindern. In der 49. Spielminute gelang Amelia Hain der erlösende Treffer zum 1:0. In den letzten zehn Minuten war die Enttäuschung bei den Luckower Mädels deutlich spürbar. In der 60. sowie in der Nachspielzeit (60.+2) erhöhten erneut Amelia Hain und Gritta von der Heide auf 2:0 und 3:0. Dabei blieb es auch, denn kurz darauf pfiff Schiedsrichter Marc Brechmann die hochintensive Partie ab.
Der LFV bedankt sich beim Gastgeber Luckower FC 2024 für die Gastfreundschaft und Unterstützung bei der Planung, Organisation und Durchführung der Veranstaltung.