Im Rahmen des „Jahres der Schule“ fand eine praxisorientierte Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte an der Sportschule Güstrow statt, die auf große Resonanz stieß: Insgesamt 55 Lehrerinnen und Lehrer nahmen teil – darunter auch rund zehn engagierte AG-Leiter im Schulfußball.
Die Veranstaltung überzeugte durch einen gelungenen Mix aus Theorie und vor allem viel Praxis. Im Mittelpunkt standen direkt umsetzbare Lösungen für die täglichen Herausforderungen im Sportunterricht und Schulalltag. Besonders die Arbeit mit kleinen Spielformen im 3-gegen-3 erwies sich als äußerst gewinnbringend.
Dabei wurde bewusst nicht nur der Fußball in den Fokus gestellt, sondern die „Familie der Ballsportarten“ bzw. der Teamsportarten einbezogen – insbesondere auch Handball und Basketball. Die Übertragbarkeit der Spielformen auf verschiedene Sportarten eröffnete den Teilnehmenden neue Perspektiven für einen abwechslungsreichen und inklusiven Unterricht.
Vor Ort wurde die Fortbildung durch ein kompetentes Referententeam begleitet: Für den Deutschen Fußball-Bund waren Lennart Claussen, Samir Laabous und Paul Kuring vertreten. Vom LFV unterstützten Hans-Joachim Grahl sowie Lars Arnhold die Durchführung vor Ort.
Durch die Partnerschaft mit dem Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V) erhielt die Veranstaltung einen passenden organisatorischen Rahmen. Das IQ M-V ist für die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich. Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer wurden für ihre Teilnahme vom Unterricht freigestellt und somit die Teilnehmerzahl erhöhte, was insbesondere durch jene Kooperation ermöglicht wurde.
Gemeinsam wurden konkrete Ableitungen entwickelt, um die „Schule des Kleinfeldfußballs“ nachhaltig in die Schulen zu tragen. Ziel ist es, Lehrkräfte für dieses moderne Konzept sowie für bewegten Unterricht insgesamt zu begeistern und so einen echten Mehrwert für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen.
Das Fazit der Veranstaltung fällt eindeutig aus: Der Mehrwert für alle Beteiligten war mehr als gegeben – ein wichtiger Schritt, um noch mehr Kinder und Jugendliche für Bewegung, Spiel und gemeinsames Lernen zu begeistern.