
Die LFV-Futsal-Cups der Frauen starteten sehr ausgeglichen. Zunächst hagelte es ausschließlich enge Ergebnisse, denn die ersten vier Spiele endeten alle direkt unentschieden. Dann begann die Punktejagd und die anfänglichen Anlaufschwierigkeiten im Abschluss konnten abgestellt werden, so dass die Zuschauenden hinten raus dann mehr Tore bestaunen konnten. Im gesamten Turnierverlauf endeten dennoch fast die Hälfte der Spiele unentschieden (7 von 15), was die Abschlusstabelle natürlich dicht beieinander hielt. Jeweils einen Punkt trennen die Teams auf den Medaillenrängen voneinander, denn selbst die Favoritinnen mussten ordentlich Federn lassen.
So konnten die Damen des F.C. Hansa Rostock sich schlussendlich mit zehn Punkten aus fünf Spielen vor den Greifswalder FC mit neun Punkten und den 1. FC Neubrandenburg 04 mit acht Punkten schieben. Dies bedeutete die Titelverteidigung und sicherte dem Team aus der Hansestadt auch die Teilnahme an der Frauen-Futsal Regionalmeisterschaft 2026 des NOFV am 14. Februar in Bad Berka.
Die Zweitvertretung der Hanseatinnen reihte sich auf Rang vier ein, gefolgt vom Penzliner SV, die ihre soliden Leistungen aus der Vorrunde bestätigten und auch Teil der späteren Turnierauswahl wurden. Denkbar knapp, weil punktgleich, landete das dritte Rostocker Team vom RFC auf dem sechsten Platz. LFV-Vizepräsident Eric Kerkow ließ es sich nicht nehmen, den Teams abschließend ihre verdienten Ehrungen zu überreichen.
In rund einem Monat geht es dann für den Großteil der Teams im Liga- und Pokalbetrieb weiter. Der F.C. Hansa Rostock hat mit seinem Regionalliga-Team und der Teilnahme am Halbfinale im Polytan-Landespokal die Möglichkeit, die Tür für einen weiteren Titel offen zu halten, aber der Greifswalder FC hat ebenfalls berechtigte Ambitionen, denn sowohl in der Verbandsliga als auch im Pokal sind für das spielstarke Team in dieser Saison noch zwei Titel möglich.
Die gewählte Turnierauswahl bestand aus folgenden Spielerinnen: Vivien Knappe (F.C. Hansa Rostock), Leonie Hermann (Rostocker FC), Anja Wagner (Penzliner SV), Jenna Davida Wzietek (1. FC Neubrandenburg 04), Paula Falk (Greifswalder FC)

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