Platz 22: U18-Juniorinnen nicht konkurrenzfähig


07.10.2014
Talentförderung • Auswahlteams • Juniorinnen • U18

Das hatten sich die Landesauswahltrainer Katharina Berner und Hans-Joachim Grahl sicherlich anders vorgestellt. Doch so ziemlich alles was schief gehen konnte, ging beim U18-Länderpokal des DFB in Duisburg schief. Das nackte Ergebnis war dadurch natürlich ernüchternd. Vier Spiele, vier zum Teil auch sehr hohe Niederlagen und der damit verbundene, letzte 22. Rang standen für die Mannschaft um Kapitän Vivien Knappe zu Buche. Den Länderpokal gewann Hessen vor Bayern und Westfalen.

„Sowohl das erste als auch das vierte Spiel waren komplett zum Vergessen. Gegen Sachsen und Schleswig-Holstein haben wir uns ganz achtbar aus der Affäre gezogen. Unterm Strich hat dieser U18-Länderpokal gezeigt, dass wir in M-V im Frauen-Bereich nicht konkurrenzfähig sind. Das große Problem: Nur noch eine Handvoll Spielerinnen ist, wenn sie so das 16. oder 17. Lebensjahr erreicht, bereit in den Fußball so zu investieren, dass wir von Leistungssport reden können“, so Berner. Nur ein Fakt der diese These eindrucksvoll bestätigt: Vor drei Jahren holte die MV-Auswahl mit den gleichen Jahrgängen in Duisburg einen hervorragenden 13. Platz. Aus dem 16er-Kader von damals waren diesmal nur noch vier Spielerinnen am Start.

Bereits zum Auftakt gab es so für die Nordlichter, die gerade mal mit vier Spielerinnen des älteren 97er-Jahrgangs an der Sportschule aufliefen, eine derbe 0:10-Schlappe gegen den späteren Dritten Westfalen. „Die Zeitstrafe gegen unsere Torhüterin hat uns früh aus der Bahn geworfen“, meinte Hans-Joachim Grahl, bezugnehmend auf die Notbremse von Keeperin Svantje Hagemann Mitte der ersten Hälfte beim Stand von 0:1. Eine klare Leistungssteigerung gab es dann in den Spielen zwei (0:2 gegen Sachsen) und drei (1:3 gegen Schleswig-Holstein, Tor Anne-Wiebke Schmidt), wenngleich die zu hohe individuelle Fehlerquote in beiden Partien einen Punktgewinn verhinderten.

Zu der Kategorie ganz schnell vergessen, dann das letzte Spiel am Sonntag gegen die bis dato ebenfalls noch punktlosen Hamburgerinnen. Trotz 1:0-Führung von Anne-Wiebke Schmidt verloren die M-V-Mädels, die während des Turniers verletzungsbedingt Mittelfeldspielerin Greetje Scheller und Keeperin Svantje Hagemann verloren und dadurch in der letzten Begegnung auf dem „letzten Zahnfleisch krochen“ noch mehr als deutlich mit 1:11!

Der U 18-M-V-Kader: Svantje Hagemann, Vivien Schuldt, Vivien Knappe, Laura Lorenz, Angelina Nitzke, Sarah Radeke, Rabea Weglowski, Antonia Voß, Ria-Therese Pein, Anna Luisa Spieß (alle 1. FC Neubrandenburg 04),  Kim Henschel (Rostocker FC), Enni Herzog, Greetje Scheller, Sandy Düwel (alle SV Hafen Rostock), Anne Wiebke Schmidt (Greifswalder SV 04)


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