Flächendeckende Vereinsberatung ab Januar


01.12.2020
Verband • Vereinsberatung • Service

In einem gemeinsamen Arbeitstreffen in Rostock haben die Vereinsberater des Landesfußballverbandes ihre Ziele und die Wege dorthin erörtert.

Von Schönberg bis Penkun und von Sassnitz bis Boizenburg: Ab dem 1. Januar 2021 rollt der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) die Vereinsberatung flächendeckend im ganzen Bundesland aus. Schnittstellen zwischen den Klubs und dem LFV sind die Vereinsberater. Sechs an der Zahl werden es sein, ein Ansprechpartner je angeschlossenem Kreisfußball- bzw. Fußballverband (KFV). Andreas Lutz hatte bereits im vergangenen Frühling im Kreis Westmecklenburg als Pilotprojekt begonnen. Nunmehr weiß er neben dem hauptamtlichen Themenbetreuer Lars Arnhold in der LFV-Geschäftsstelle fünf weitere Mitstreiter in den restlichen Regionen des Landes an seiner Seite.

Sechs Vereinsberater sind ab Jahresbeginn unterwegs

Das Team hat dabei eine ausgesprochen heterogene Altersstruktur: Andreas Lutz ist 52, mit Robert Braun (30 Jahre, Bereich Warnow) und Max Hahn (30, Mecklenburgische Seenplatte) konnten zugleich auch zwei jüngere Kräfte für die Vereinsberatung gewonnen werden. Hinzu gesellen sich Torsten Ziesemer (39, Vorpommern-Greifswald) und Sven Bauer (42, Schwerin-Nordwestmecklenburg). Sechster und damit letzter Vereinsberater im Bunde ist zugleich die erfahrenste Kraft mit einer längeren Vorgeschichte im regionalen und überregionalen Fußball. Die Rede ist von Eckhard Stender. Der 73-Jährige war lange Zeit Vorsitzender im Jugendausschuss des LFV und des Nordortdeutschen Fußballverbandes (NOFV) und bestimmte im Nachwuchs auch im Bereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für einige Zeit mit. Erst auf dem letzten Verbandstag im Oktober 2018 wurde er zum Ehrenmitglied des LFV ernannt. Fortan kümmert er sich im die Vereinsberatung im Kreis Nordvorpommern/Rügen. Er hatte wie auch seine neuen Kollegen über die Ausschreibung auf der Internetseite des LFV (www.lfvm-v.de) von der Funktion des Vereinsberaters auf Honorarbasis erfahren.

Auftakttreffen mit Zielformulierung für das Jahr 2021

Am vergangenen Wochenende traf sich der neuformierte Kreis nach einigen Online-Beratungen zum Start erstmals gemeinsam zur gemeinsamen Schulung in der LFV-Geschäftsstelle in Rostock – selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Bedingungen. "Wir konnten uns auf allgemeine und detaillierte Ziele einlassen – eine allgemeine Strategie zum Kontaktieren der Vereine hat sich herausgebildet", bilanzierte Lars Arnhold im Nachgang der Tagesveranstaltung, die aus Sicht von Eckhard Stender "sehr interessant und sehr zielführend" war. Gerade durch den Austausch untereinander und nicht zuletzt die Sichtweisen der "Jungen" habe er jede Menge mitnehmen können.

Vier thematische Säulen

Im Kern werden die Vereinsberater die Klubs – sofern möglich – besuchen, um die Vorstands- und Vereinsmitglieder über die zahlreichen zentralen und dezentralen Verbandsangebote außerhalb des Spielbetriebs zu informieren und zu beraten. Es soll aufgezeigt werden, wie diese Angebote zum Vorteil und zur Entwicklung des eigenen Vereins genutzt werden können. Auf Basis einer neuerlichen Vereinsanalyse und eines Abfragetools wird zunächst Kontakt zu den Vereinen aufgenommen.

Sensibilisiert werden soll letztendlich für Themen fernab des Spielbetriebs. Dazu zählen das Ehrenamt, Qualifizierungsmöglichkeiten für verschiedene Rollen und Funktionen, Kooperationen mit Schulen und Kindergärten sowie der breitgefächerte Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung. "Das wird sicherlich eine schwierige Aufgabe, weil der Spielbetrieb im Tagesgeschäft zumeist doch im Vordergrund steht. Doch auch dicke Bretter müssen gebohrt werden", blickt Eckhard Stender mit einem bildhaften Vergleich voraus. "Ziel ist es, die Vereine von der Wichtigkeit bzw. der Qualität einzelner Maßnahmen zu überzeugen. Es gibt in diesem Zusammenhang kein Geld, aber jede Menge Know-how, mit dessen Hilfe sich Vereine profilieren bzw. entwickeln können. Es gilt aufzuzeigen, wie man je nach Bedarf und Gegebenheiten vor Ort an die Sachen herangehen kann", so Stender.

"Zu den einzelnen Bereichen werden aktuell Gesprächsleitfäden für bzw. durch die Vereinsberater erarbeitet", berichtet unterdessen Lars Arnhold, der das Projekt als hauptamtlicher LFV-Mitarbeiter seit dem 1. November koordiniert. Auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel können die Strategien der einzelnen Vereinsberater dabei durchaus unterschiedlich sein. So sind beispielsweise auch gemeinschaftliche Zusammenkünfte mit mehreren Klubs in diesem Zusammenhang denkbar.


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