Landesfußballverband unterstützt die Initiative Klischeefrei


28.10.2019
Verband • Geschäftsstelle • Projekte • Soziales Engagement

Nicht nur mit FSJlerin Wencke (M.) übernimmt der LFV im Bereich der Berufsorientierung Verantwortung – und zwar ohne eingrenzende Rollenbilder.

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) gehört fortan zu den Partnern der Initiative Klischeefrei. Als offizielle Einsatzstelle für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Sport sieht sich der LFV auch im Bereich der Berufsorientierung in der Verantwortung. Eben dafür – und zwar ohne eingrenzende Rollenbilder – steht auch die Initiative ein. Und so haben in den vergangenen Jahren viele junge Menschen unterschiedlichen Geschlechts die Möglichkeit beim LFV auf verschiedene Weise wahrgenommen. Der größte Sportfachverband Mecklenburg-Vorpommern sieht seine Aufgabe in dieser Hinsicht allerdings nicht nur im Bereich der Geschäftsstelle bzw. des Hauptamts, sondern auch im weitläufigen Feld des Ehrenamts.


Kurzinterview mit Bastian Dankert

Was hat Sie dazu bewogen, der Initiative Klischeefrei beizutreten?

Bastian Dankert, LFV-Geschäftsführer: Der Fußball gilt in der heutigen Zeit für viele noch immer als Männerdomäne. Wir als Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern sehen uns jedoch als wichtiger Botschafter für Vielfalt und Toleranz – und das in allen Bereichen. Das gilt für das Geschehen auf dem Feld, aber eben auch daneben. Mit der Unterstützung bzw. Befürwortung der Initiative Klischeefrei wollen dies auch im Bereich der Berufsorientierung zum Ausdruck bringen.

Wie wird die geschlechterneutrale Berufsorientierung bei Ihnen umgesetzt?

Wir haben in den zurückliegenden Jahren vielen Mädchen und Jungen bzw. jungen Frauen und Männern im Rahmen eines Praktikums oder eines Freiwilligen Sozialen Jahres die Möglichkeit geboten, einen Einblick bzw. Einstieg in die Berufswelt im Bereich der Sportorganisation zu erhalten. Überhaupt ist unser hauptamtliches Team mit insgesamt fünf angestellten Damen recht vielfältig aufgestellt. Wir sind also weit entfernt davon, das Klischee der Männerdomäne zu bedienen. Darüber hinaus forcieren wir mit entsprechenden Aus- oder Fortbildungsangeboten auch die Gewinnung von engagierten jungen Leuten in den ehrenamtlichen Gremien.


Die Initiative Klischeefrei

Mädchen und Jungen sind vielfältig. Sie sollen einen Beruf finden, der zu ihren Stärken, Interessen und ihrer Lebensplanung passt – frei von Geschlechterklischees. Die Initiative Klischeefrei möchte junge Menschen dabei unterstützen. Sie verfolgt das Ziel, geschlechtergerechte Berufs- und Studienorientierung bundesweit zu etablieren. Schirmherrin ist Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Weitere Infos: www.klischee-frei.de

Wir wollen nicht nur Schilder aufhängen, sondern als Verband vielfältig und offen agieren.


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