Zufriedenheit und jede Menge Verbitterung bei den überregionalen MV-Teams


04.06.2018
Spielbetrieb • Männer • Frauen

Für einige überregionale Teams aus Mecklenburg-Vorpommern rollt der Ball in der neuen Saison in einer tieferen Spielklasse.

Insgesamt acht Herren- bzw. Frauenmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern kämpften in der sich zu Ende neigenden Saison 2017/2018 über die Landesgrenzen hinaus um Tore und Punkte. Die jeweilige Ausbeute war leider nicht für jeden Verein zielführend, so dass insgesamt vier Abstiege zu verzeichnen waren.

Herren: Torgelow und Malchow retten sich am letzten Spieltag

In der Regionalliga Nordost stemmte sich die TSG Neustrelitz vergebens gegen den Abstieg. Mecklenburg-Vorpommern ist hier vorerst ein weißer Fleck auf der Landkarte. Neustrelitz gehört unterdessen ab der kommenden Saison zum MV-Tross in der Oberliga Nord. In dieser Spielklasse gelang es letztlich nur dem FC Mecklenburg Schwerin nicht, den Klassenerhalt zu sichern. Nach zwei Jahren muss der diesjährige Pokalfinalist somit den Gang zurück in die Verbandsliga antreten.

Grund zum Jubeln hatten dagegen der Torgelower FC Greif und der Malchower SV: beide Teams kamen dank der Ergebnisse am letzten Spieltag um die noch ausstehende Abstiegsrelegation in der Oberliga herum. Sie sind damit neben dem FC Anker Wismar und dem F.C. Hansa Rostock II auch im Spieljahr 2018/2019 im Bereich des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) aktiv. Hinzu gesellt sich dann der frisch gebackene Landesmeister vom Greifswalder FC.

Damen: Bitterer Regionalliga-Abschied für den 1. FC Neubrandenburg

In der Frauen-Regionalliga erwischte es letztlich beide Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Abstieg des Rostocker FC nach nur einem Jahr aus der dritthöchsten Spielklasse war dabei schon frühzeitig klar. Einen Rang besser platzierten sich nach Abschluss aller Partien die Kickerinnen vom 1. FC Neubrandenburg 04. Doch auch sie müssen in der kommenden Saison nach sechs Jahren Regionalliga-Zugehörigkeit wieder in der Verbandsliga antreten.

Das Zustandekommen dieses verpassten Klassenerhalts ist im Grunde doppelt bitter: Zum einen kassierten die FCN-Damen im letzten Saisonspiel beim Bischofswerdaer FV – in der Endabrechnung bei selber Punktausbeute nur in Sachen Tordifferenz besser als Neubrandenburg – erst kurz vor Schluss den 2:2-Ausgleich.

Zum anderen gründet der nunmehr feststehende Abstieg auf dem sportlichen Abschneiden des FF USV Jena in der Allianz-Bundesliga(!). Der USV verpasste dort den Klassenerhalt und löste damit eine Kettenreaktion aus: so musste auch die zweite Jenaer Vertretung aus der 2. Liga in die Regionalliga absteigen. Dadurch – und weil die zwei möglichen Aufstiegaspiranten aus der Regionalliga Nordost in der Relegation zur 2. Liga scheiterten – war in der neuen Saison 2018/2019 für die Neubrandenburgerinnen kein Platz mehr zur Teilnahme am Spielbetrieb frei. 


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