Von Pasewalk über Rostock zur B-Lizenz


22.11.2018
Qualifizierung • Trainerausbildung

Die zweite Ausbildungsreihe zur Trainer B-Lizenz in Pasewalk und Rostock zählte am Ende inkl. der gemeldeten Nachprüflinge 24 Absolventen.

In Pasewalk ausgebildet, in Rostock erfolgreich geprüft – so lässt sich die kürzlich zu Ende gegangene Ausbildungsreihe des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.) zur Trainer B-Lizenz kurz und knapp zusammenfassen. Bereits Ende August hatten 19 Teilnehmer die neue Lizenzstufe mit dem ersten Aufbaukurs in Vorpommern in Angriff genommen. Am Ende zählte der Lehrgang samt Nachprüflingen 24 Absolventen.

Besonders erfreulich: gleich elf neue Lizenzinhaber sicherten sich mit ihren Leistungen die Qualifikation für die nachfolgende Ausbildungsstufe der DFB-Elite-Jugend-Lizenz. „Das ist eine sehr gute Quote“, freute sich auch Lennart Claussen, Verbandssportlehrer des LFV M.-V., über das Ausbildungsergebnis der dezentralen Veranstaltungsreihe. Das überraschte ihn aber im Grunde nicht allzu sehr, denn „gerade zum Ende hin hat die Qualität des Kurses deutlich zugenommen.“

Claussen bedankte sich neben der aktiven Mitarbeit der Teilnehmer auch bei den Referenten sowie den beteiligten Vereinen. „Dank der Unterstützung des Pasewalker FV und des F.C. Hansa Rostock haben wir bei der Ausbildung tolle Rahmenbedingungen für die Praxiseinheiten vorfinden können.“ Sven Tornow, Vorsitzender des Bildungsausschusses im Fußballverband Vorpommern-Greifswald, habe zudem in Pasewalk in Zusammenarbeit mit der Asklepios-Klinik für optimale Voraussetzungen für den theoretischen Teil der Ausbildung gesorgt.

Als Lehrgangsbester tat sich unterdessen der aus Röbel stammende Michael Koss hervor. Dessen Stammverein ist allerdings mittlerweile nicht mehr in Mecklenburg-Vorpommern zu finden. Der 30-Jährige kommt vom HSV Barmbek-Uhlenhorst (Hamburg) und hatte die beiden Aufbaukurse bereits bei der ersten B-Lizenzausbildung in diesem Jahr in Rostock absolviert. Dies ist mit der zu Beginn des Jahres neu eingeführten modularen Struktur in der Trainerausbildung möglich geworden. Lennart Claussen empfiehlt dieses „Splitting“ auf maximal zwei Jahre allerdings nicht: „Die Gruppen wachsen im Verlauf der Ausbildung zusammen und es entwickelt sich eine angenehme Lehrgangsdynamik.“ Für Teilnehmer, die später dazu stoßen, sei es daher manchmal schwerer, den Anschluss an die Gemeinschaft zu finden.


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