Peter Dluzewski ist dem Fußball schon über ein halbes Jahrhundert treu


09.06.2020
Verband • Spielausschuss • Spielbetrieb • Verbandsliga • Landespokal • Ehrenamt

Ein Leben für den Fußball: Peter Dluzewski engagiert sich seit fast 50 Jahren ehrenamtlich in den verschiedensten Funktionen.

Kaum jemand aus der großen Fußballfamilie in Mecklenburg-Vorpommern kennt ihn nicht: Peter Dluzewski. Der mittlerweile 63-Jährige ist gelernter Kfz-Schlosser und führte sein berufliches Dasein anschließend unter anderem als Lehrausbilder, Betriebsleiter und Geschäftsführer fort. Er weiß daher, mit wichtigen Entscheidungen umzugehen. Das zeigt sich auch im Fußball. Dort ist Peter Dluzewski nunmehr schon seit fast 50 Jahren (!) ehrenamtlich aktiv. 37 davon ist er verheiratet, und das „immer mit derselben Frau“, wie Dluzewski selbst mit gewohnter Süffisanz und einem Augenzwinkern betont. Auf seine Entwicklung am und rund ums runde Leder hatten seine Eltern hatten dabei ebenso großen Einfluss – auf ganz unterschiedliche Weise.


Interview mit Peter Dluzewski

lfvm-v.de: Herr Dluzewski, Sie sind Mitglied im Spielausschuss des Landesfußballverbandes. Was genau sind dort derzeit ihre Aufgaben?

Peter Dluzewski: Als Stellvertreter des Spielausschussvorsitzenden (Ulf Kuchel/d. Red.) bin ich verantwortlich für den Spielbetrieb der Herren. Ich fungiere als Staffelleiter der Verbandsliga und des Lübzer Pils Cups.

Wie lässt sich das alles mit dem Beruf und dem Privatleben vereinbaren?

Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr ehrenamtlich tätig. Dabei wurde ich geprägt durch das Engagement meines Vaters, der über vierzig Jahre Vorsitzender des Kreisfußballverbandes Rostock/Warnow war. Meine Frau hat mich mit diesem Wissen genommen und respektiert mein Hobby. Dafür nehme ich sie dann ab und zu auch mal mit zu Spielen oder den zugehörigen Feiern. Es ist einfach so.

Inwiefern haben sich die Einflüsse der Coronapandemie auf Ihr ehrenamtliches Engagement ausgewirkt?

Es ist durch den Wegfall des Fußballs ruhiger geworden. Ich genieße es und habe so auch Zeit für einige andere Sachen.

Welche Rolle spielt der Fußball – fernab Ihres Wirkens beim LFV – momentan in Ihrem Leben?

Ehrlich gesagt: Keine! Die derzeitige Neuorganisation des Spielbetriebes im Land im Zusammenhang mit der Coronapandemie ist absolut ausreichend.

Blicken wir ein wenig zurück: In welcher Rolle hat man Sie zu Ihrer aktiven Zeit auf oder neben dem Fußballplatz gesehen?

Bis zu den Junioren habe ich selber aktiv Fußball gespielt. Zur gleichen Zeit habe ich damals meine Schiedsrichterprüfung abgelegt und mich dann ausschließlich damit beschäftigt. Nebenbei bin ich – wie schon eingangs erwähnt -  seit frühen Jahres als Staffelleiter tätig: Im Nachwuchs, bei den Alten Herren und im Herrenbereich.

Der Ball ruht nun schon längere Zeit – zumindest im Bereich des Amateurfußballs. Da schwelgt der ein oder andere gerne einmal in Erinnerungen. Fällt Ihnen aus in diesem Zusammenhang eine besonders bemerkenswerte Anekdote ein, die Sie mit dem Amateurfußball verbinden?

Zu einem meiner ersten Spiele als Schiedsrichter kam meine Mutter mit. Ich war in der Partie wohl nicht besonders gut. Aber sie hat mich mit dem Regenschirm aktiv nach dem Spiel verteidigt. Ohne diesen ‚Einsatz‘ hätte ich wohl gleich wieder aufgehört.

Fünf Fragen, fünf Antworten

1. Mein persönlicher Lieblingsspieler war bzw. ist …

… Franz Beckenbauer

2. Bundesliga-Konferenz oder Verbandsliga-Spiel?

Das ist eine überflüssige Frage an den Staffeleiter der Verbandsliga!

3. Das Besondere am Amateurfußball ist für mich …

… die Freude der Kinder am Fußballspielen

4. Wenn ich DFB-Präsident wäre, dann …

… würde ich das Amt nicht annehmen

5. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass …

… der Fußball wieder wegen mehr seines Ursprungs gespielt wird und nicht wegen des Geldes.


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