MV-Delegation erlebt drei interessante Tage in Kassel


26.02.2019
Verband • Amateurfußball-Kongress

Die Vertreter des LFV M.-V. beim Amateurfußball-Kongress in Kassel (v.l.n.r.): Robert Kuligowski, Jens Anderson, Daniela Kullak, Christian Ullerich, Joachim Masuch, Martin Bartsch, André Taube und Ronny Wangelin. [Foto: Getty Images]

Der dritte Amateurfußball-Kongress (AFK) ist Geschichte. Ein Teilnehmerfeld von rund 300 Personen, welches sich aus dem Wirkungskreis des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie der 21 Landesverbände mit Funktionen im Verband, im Kreis und im Verein zusammensetzte, diskutierte in Kassel über Probleme und Lösungen rund um den Fußballsport an der Basis. Gleiches galt auch für die insgesamt sieben Satellitenkongresse, die in Baden, Berlin, Niedersachsen, Rheinland, Saarland, Südbaden und auch in Mecklenburg-Vorpommern mit weiteren knapp 170 Teilnehmern stattgefunden haben.

In Hessen wurden mit den erarbeiteten bzw. in Empfang genommenen Handlungsempfehlen aller Teilnehmer nunmehr die Weichen für die Zukunft des Amateurfußballs gestellt. Martin Bartsch skizziert den weiteren Werdegang: „Alle Diskussionsergebnisse und auch deren Herleitung an den Tischen werden nun im Anschluss an den Kongress durch die Universität Saarland ausgewertet“, erklärt der Koordinator für Fußballentwicklung des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.), der gemeinsam mit seinen Kollegen aus den anderen Verbänden zum Orga-Team des AFK in Kassel gehörte. Die Analyse soll nach Auskunft des DFB bestmöglich bis zum bevorstehenden Bundestag Ende September abgeschlossen sein, denn basierend darauf soll der neue Masterplan für den Zeitraum von 2020 bis zum EM-Jahr 2024 erarbeitet werden.

Die Delegierten aus Mecklenburg-Vorpommern erlebten in Hessen eine hochinteressante Veranstaltung, die mit einem feierlichen Abendbankett am Samstag und einer ausführlicheren Auswertung am Sonntag zu Ende ging. Daniela Kullak vom Schwerin SC Breitensport war eine von sechs auserkorenen Teilnehmern des LFV M.-V. sprach sogar von einem einzigartigen Erlebnis. „Es war eine große Ehre für mich, unseren Verband und unser Bundesland dort zu vertreten. Es waren drei supertolle Tage, in denen ich viele tolle Menschen kennengelernt habe und sehr interessante Talkrunden stattfanden.“ Neben Kullak gehörten Ronny Wangelin (Jugendobmann FV Nordvorpommern/Rügen), André Taube (Abteilungsleiter Fussball und 2. Vorsitzender, TSV Empor Zarrentin), Christian Ullerich (Leiter Frauen- und Mädchenfußball Penzliner SV), Robert Kuligowski (Schiedsrichterobmann SV Warnemünde Fußball) und Jens Anderson (Abteilungsleiter Fußball SG Aufbau Boizenburg) der MV-Delegation in Kassel an. Letzterer hatte seinen Platz über die Online-Ausschreibung des LFV M.-V. erhalten.

Angeführt wurde der MV-Tross im Hotel La Strada in Kassel von LFV-Präsidenten Joachim Masuch. Der 69-Jährige, der an den Tischen ebenfalls mitagierte, hatte „drei sehr arbeitsintensive Tage für unsere sechs Teilnehmer gesehen.“ Seiner Meinung nach kam der eigentliche Diskussionsrahmen im Zuge der mit zahlreichen, aber nicht minder interessanten Vorträgen, Interviews und Podiumsdiskussionen bestückten Veranstaltung etwas zu kurz. „Alle Vertreter haben dabei ihre Probleme benannt und gemeinsam Lösungen dazu erarbeitet“, erläutert Masuch. Die Erleichterung der ehrenamtlichen Arbeit durch Verbesserung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Verbesserung der Sportinfrastruktur als Aufgabe der Kommunen im Mittelpunkt. Der LFV-Präsident machte in diesem Zusammenhang aber auch deutlich: „Die Vereine müssen sich für die Zukunftsaufgaben strategisch – also inhaltlich und personell – aufstellen.“

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