Landespokal: Favoriten setzen sich durch


14.11.2021
Verband • Spielbetrieb • Männer • Landespokal •

Alle noch im Wettbewerb befindlichen Oberligisten, drei Verbandsligisten und auch eine Mannschaft aus der Landesliga haben am Wochenende den Sprung in die Runde der letzten Acht im Lübzer Pils Cup der Saison 2021/2022 geschafft. Die Auslosung der Viertelfinalspiele wird nach aktuellem Stand am Abend des 25. Januar im Rahmen des Neujahrsempfangs de Landesfußballverbandes (LFV) stattfinden.

Für viele lebt der Traum vom ersten Pokaltriumph

Von den Klubs, die nunmehr weiterhin vom Einzug in den DFB-Pokal träumen können, hat sich – streng genommen – mit der TSG Neustrelitz (2007, 2008 & 2013) nur einer in der 31-jährigen Pokalhistorie schon einmal den Titel in Mecklenburg-Vorpommern sichern können. Hinzu kommt der Greifswalder FC, dessen Vorvorgänger vom Greifswalder SC Mitte der 90er-Jahre vier Mal in Folge den Landespokalsieg erringen konnte. Im zurückliegenden Frühjahr wurden die Greifswalder zudem im Zuge der pandemiebedingt notwendig gewordenen Saisonwertung als MV-Vertreter für den DFB-Pokal gemeldet.

Im aktuellen Wettbewerb hatten die Boddenstädter mit einem 6:0-Erfolg im Gastspiel beim FSV Kritzmow (Landesklasse) keine Probleme, während sich die Neustrelitzer beim 2:1-Auswärtssieg gegen den Landesliga-Spitzenreiter SV HANSE Neubrandenburg deutlich mehr Strecken mussten. Ebenfalls eine Runde weiter sind der Rostocker FC (5:0 beim Penzliner SV) und der FC Mecklenburg Schwerins (3:1 beim Güstrower SC), die ihrer Favoritenrolle in Duellen mit Verbandsligisten gerecht wurden.

In den drei verbandsligainternen Aufeinandertreffen waren die Rollen im Vorfeld weniger klar verteilt. Spitzenreiter SV Pastow wurde im Lokalderby gegen den FC Förderkader René Schneider (6.) erst durch ein Treffer zum 1:0 von Jan Rudlaff in der 117. Minute erlöst, während der Malchower SV (9.)seinen Heimvorteil gegen den FSV Einheit Ueckermünde (5.) ezu nutzen wusste – 3:0 hieß es am Ende. Zudem setzte sich der FSV Bentwisch (10.) in der torreichsten Partie des Wochenendes mit 5:3 beim FSV Kühlingsborn (13.) durch.

Einziger Vertreter unterhalb der Verbandsliga, der sich noch Hoffnungen auf den großen Pokalcoup machen darf, ist Landesligist FSV 1919 Malchin. Held des Tages auf Seiten des FSV war Ben Fischer: Der 30-Jährige erzielte alle vier Treffer beim 4:3-Erfolg in der Verlängerung bei der SG Warnow Papendorf. Nach 90 Minuten stand es hier 2:2.

Bemerkenswert: Viele Teams beteiligten sich vor insgesamt mehr als 1.600 Zuschauern erfreulicherweise an die für diesen und den nächsten Spieltag ins Leben gerufene Aktion „Flagge zeigen“ rund um den Internationalen Tag für Toleranz am 16. November.



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