Landesfußballverband eröffnet ersten Schiedsrichter-Stützpunkt in Plate


06.05.2019
Spielbetrieb • Schiedsrichter • Qualifizierung • Schiedsrichter

Zur Eröffnung des Schiedsrichter-Stützpunktes am Standort Plate überreichte LFV-Geschäftsführer Bastian Dankert (3 v.l.) dem Vorsitzenden des SV Plate, Steffen Korwand, die Urkunde für den ersten Schiedsrichterstützpunkt im Land. Beäugt wurde dieses vom SVP-Abteilungsleiter des Sven Bauer (l.) und dem LFV-Schiedsrichterobmann Torsten Koop (2. v. l.).

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V). hat am 2. Mai den ersten Landesstützpunkt für Schiedsrichter im westmecklenburgischen Plate eröffnet. Damit will der LFV M.-V. seiner Verpflichtung zur Weiterbildung und Erhaltung seiner Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter nachkommen. In Plate bietet die Infrastruktur und das Vereinsumfeld vielfältige Möglichkeiten für die angedachten Theorie- und Praxiseinheiten.

Der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses Torsten Koop sowie Bastian Dankert, Geschäftsführer des LFV M.-V. und zugleich FIFA-Schiedsrichter, zeigten sich erfreut über die Einführung des ersten Stützpunktes. „Durch regelmäßig und qualitativ hochwertige Weiterbildungen werden wir das Leistungsniveau unserer Schiedsrichter langfristig verbessern. Die talentierten Unparteiischen auf Landesebene sowie vor allem die erfahrenen Schiedsrichter erhalten hier die Möglichkeit einer Teammaßnahme,“ so Koop.

Im Zuge der Strategie des Schiedsrichterausschusses des LFV M.-V. hinsichtlich der gezielten Fort- und Weiterbildung der Referess werden im Jahr 2019 zunächst zwei solcher Stützpunkte geschaffen. Neben dem nunmehr bereits aktiven Treff der Unparteiischen in Plate wird im Juli in Rostock ein weiterer Trainingsstützpunkt eröffnet. Im Jahr 2020 sollen dann insgesamt sechs solcher dezentralen Punkte geschaffen worden sein. Hier soll zunächst jeweils einmal pro Monat eine gemeinsame Trainingseinheit inklusive einer Theorieschulung stattfinden. Nach Bedarf und Möglichkeit ist eine sukzessive Erhöhung der monatlichen Einheiten angedacht.

„Die Erhaltung ist bei weitem schwieriger als die Neugewinnung von Schiedsrichtern“, weiß Bastian Dankert. Deshalb sollen auch die talentiertesten Nachwuchsschiedsrichter der Kreisverbände, die perspektivisch auf Landesebene zum Einsatz kommen, gut vorbereitet werden. „Durch die frühe Integration in die Talentförderungsstrukturen des Landesverbandes können die zentralen Werte Charakterstärke, Disziplin und das Bewusstsein um die Bedeutung von Verantwortung gewährleistet werden.“

Nach aktuellen Erhebungen sind 892 Schiedsrichter und 28 Schiedsrichterinnen ehrenamtlich auf den Fußballplätzen Mecklenburg-Vorpommerns an der Pfeife. Die Entwicklung ist grundsätzlich positiv sind dies doch mehr Unparteiische als in den Jahren zuvor. Grund genug, um die Inhalte der 2013 verabschiedeten Konzeption zur Gewinnung und Erhaltung von Schiedsrichtern in unserem Bundesland weiter umzusetzen.

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