Flexible Lösung: Staffeln für den Herren-Spielbetrieb 2020/2021 stehen fest


01.07.2020
Spielbetrieb • Verbandsliga • Landesliga • Landesklasse • Männer

Die Herren-Verbandsliga - hier das Duell zwischen dem SV Pastow und dem FC Förderkader René Schneider aus der Vorsaison - umfasst in der Spielzeit 2020/2021 insgesamt 14 Mannschaften. Auch die weiteren Spielklassen auf Landesebene wurden eingeteilt. [Foto: Ulf Lange]

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) hat die Staffeleinteilungen für den Herren-Spielbetrieb der Saison 2020/2021 in der Verbandsliga, Landesliga und Landesklasse vorgenommen und veröffentlicht. Der LFV-Vorstand folgte bei seinem Beschluss im Rahmen seiner turnusmäßigen Sitzung am 30. Juni dem Vorschlag, der zuvor im Spielausschuss des Verbandes erarbeitet worden war. In der bevorstehenden Spielzeit, die mit dem 1. Juli offiziell begonnen hat, werden bei den Herren demnach insgesamt 108 Mannschaften verteilt auf die drei Spielklassen an den Start gehen. In der vorangegangenen Serie umfasste das Teilnehmerfeld im Landesspielbetrieb der Herren noch 112 Teams.

Im Zuge der Wertung der Spielzeit 2019/2020, die aufgrund der Coronapandemie vorzeitig beendet worden war, wurde seitens des LFV mit Ausnahme bereits zurückgezogener Mannschaften auf Regelabsteiger verzichtet. Dennoch konnten sich interessierte Vereine im Zeitraum des Meldefensters von 28. Mai bis 15. Juni freiwillig für den Gang in die nächsttiefere Spielklasse entscheiden. Die Aufsteiger wurden derweil anhand der bekannten Bestimmungen ermittelt.

Reduzierung der Staffelstärken mit Übergangsjahr in der Landesliga und in der Landesklasse

Die ursprünglich für diesen Sommer auf Wunsch der Vereine angedachte Reduzierung der zwei Landesligen und der vier Landesklassen auf je 14 Mannschaften wird nunmehr auf das kommende Jahr verschoben. Die Auf- und Abstiegsregelungen wurden entsprechend angepasst. Angesichts der Gesamtzahl der gemeldeten Teams und den bekannten und ggf. zu erwartenden Einschränkungen im Rahmenterminplan aufgrund behördlicher Vorgaben wurden die Landesliga als auch die Landesklasse für die Saison 2020/2021 um je eine Staffel erweitert. Die Staffelstärke verringert sich unterdessen auf jeweils zwölf Teams (in der Landesliga Nord und Ost sind es elf Teams), womit in diesen Spielklassen 22 Spieltage zu absolvieren sind. Die Verbandsliga umfasst aufgrund von mehreren freiwilligen Rückzügen in der neuen Serie 14 Mannschaften (26 Spieltage).

Die Veröffentlichung des Rahmenterminplans erfolgt nach Anpassung an den noch nicht final zur Verfügung stehenden Kalender des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV). Der Punktspielbetrieb auf Landesebene soll mit einer mindestens 14- tägigen Vorankündigung zum frühestmöglichen Zeitpunkt nach den Sommerferien in Mecklenburg- Vorpommern aufgenommen werden. Aktuell bleibt der Spielbetrieb bedingt durch die derzeit gültigen behördlichen Entscheidungen noch in Gänze offiziell bis zum Ende des 10. Juli ausgesetzt. Ab diesem Zeitpunkt sind nach dem Beschluss der Landesregierung vom gestrigen Dienstag wieder sportliche Wettkämpfe – und damit unter anderem auch Freundschaftsspiele und Turniere – unter Einhaltung von bestehenden Abstands- und Hygieneregeln sowie Vorkehrungen für die Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten möglich.

Ulf Kuchel, Vorsitzender im LFV-Spielausschuss, sagt: "Angesichts der bekannten Ausgangslage war die Aufsplittung der Staffeln der Landesligen und -klassen sowie die Herabsetzung der Anzahl der in den Staffeln spielenden Mannschaften die einzig logische Konsequenz. Mit der daraus resultierenden Verringerung der Spieltermine erhalten wir zudem mehr Flexibilität in der Spielplangestaltung. Eine nominelle Aufstockung der vorhandenen Ligen unter den gegenwärtig gegebenen Voraussetzungen wäre unverantwortlich unseren Vereinen gegenüber. Wir alle hoffen, dass wir die Saison 2020/2021 möglichst ohne neuerlich notwendige Entscheidungen von außen sportlich komplett beenden können. Allerdings bleiben Unsicherheiten und Abhängigkeiten bestehen. Denn die wesentlichen Faktoren können wir nicht selbst beeinflussen."


Staffeleinteilung Herren, Saison 2020/2021

Verbandsliga

Verbandsliga (14): FC Anker Wismar, 1. FC Neubrandenburg 04, FC Mecklenburg Schwerin, SV Pastow, Güstrower SC 09, Malchower SV 90, Penzliner SV, FSV Kühlungsborn, FSV Einheit Ueckermünde, SV Warnemünde Fußball, SG Aufbau Boizenburg, FC Förderkader René Schneider, FC Schönberg 95 (N), SV Waren 09 (N)

Auf- & Abstieg: Der Landesmeister bzw. der entsprechende Nachrücker lt. LFV-Spielordnung steigt in die NOFV-Oberliga auf. Die Mannschaft auf dem letzten Platz steigt in die Landesliga ab. Für den Fall, dass zwei oder mehrere Mannschaften aus der NOFV-Oberliga in die Verbandsliga absteigen, erhöht sich Zahl der Absteiger entsprechend.


Landesliga

Landesliga Ost (11): SV 90 Görmin (A), FSV 1919 Malchin, VFC Anklam, Greifswalder FC II, SV Siedenbollentin, SV HANSE Neubrandenburg, Penkuner SV Rot-Weiß, FSV Blau-Weiß Greifswald, SG Karlsburg/Züssow, SV Teterow 90 (N), TSV Friedland (N)

Landesliga Nord (11): Grimmener SV (A), TSV Bützow (A), FSV Bentwisch, TSV Graal-Müritz, Doberaner FC, TSV 1860 Stralsund, SG Empor Richtenberg, Laager SV, VfL Bergen 94, SV Blau-Weiß 50 Baabe, SV Hafen Rostock 61

Landesliga West (12): FC Mecklenburg Schwerin II, SG Dynamo Schwerin, Hagenower SV, Lübzer SV, PSV Wismar, SG Carlow, SV Blau Weiß Polz, SV Plate, SpVgg Cambs-Leezen Traktor, SC Parchim, SFV Nossentiner Hütte (N), SG 03 Ludwigslust/Grabow (N)

Auf- & Abstieg: Die drei Staffelsieger bzw. entsprechende Nachrücker lt. LFV-Spielordnung steigen in die Verbandsliga auf. Sollte kein Team aus der NOFV-Oberliga in die Verbandsliga absteigen, steigt auch der punktbeste Tabellenzweite (Ermittlung: Punkte pro Spiel) bzw. entsprechende Nachrücker lt. LFV-Spielordnung in die Verbandsliga auf. Die Mannschaften auf den Plätzen zehn bis zwölf sowie der punktschlechteste Neunte (Ermittlung: Punkte pro Spiel) steigen in die Landesklasse ab. Für den Fall, dass eine oder mehrere Mannschaften aus der NOFV-Oberliga in die Verbandsliga absteigen, erhöht sich Zahl der Absteiger entsprechend.


Landesklasse

Landesklasse I (12): FSV Bentwisch II, Güstrower SC 09 II, LSG Elmenhorst, PSV Ribnitz-Damgarten, PSV Rostock, SG Wöpkendorf, Sievershäger SV, SV Barth, SV Rot Weiss Trinwillershagen, TSV Einheit Tessin, SG Empor Richtenberg II (N), SV Jördenstorf (N)

Landesklasse II (12): FC Insel Usedom, FC Landhagen, FC Rot-Weiß Wolgast, Grimmener SV II, HSG Uni Greifswald, SV Kandelin, SV Prohner Wiek, SV Sturmvogel Lubmin, SV Traktor Pentz, SV Sturmvogel Völschow (N), SV Blau-Weiß 21 Jarmen (N), TSV 1860 Stralsund II (N)

Landesklasse III (12): Faulenroster SV, FSV 90 Altentreptow, FSV Mirow/Rechlin, Kickers JuS 03, MSV Groß Miltzow, Pasewalker FV, SV Motor Eggesin, SV Nordbräu Neubrandenburg, SV Rollwitz, Torgelower FC Greif II, VfB Pommern Löcknitz, 1. FC Neubrandenburg 04 II (N)

Landesklasse IV (12): Brüsewitzer SV, BSG Empor Grabow, Eintracht Ludwigslust, MSV Pampow II, Schweriner SC, SG Einheit Crivitz, SV Fortschritt Neustadt-Glewe, SV Stralendorf, TSG Gadebusch, TSV Empor Zarrentin, TSV Goldberg, Neumühler SV (N)

Landesklasse V (12): FC Anker Wismar II (A), Brüeler SV, FC Seenland Warin, FSV Kritzmow, FSV Testorf Upahl, Mulsower SV 61, Rehnaer SV, SG Groß Stieten, SG Warnow Papendorf, VfL Blau-Weiß Neukloster, FSV Kühlungsborn II (N), Einheit Grevesmühlen (N)

Auf- & Abstieg: Die fünf Staffelsieger bzw. entsprechende Nachrücker lt. LFV-Spielordnung steigen in die Landesliga auf. Die Mannschaften auf den Plätzen zehn bis zwölf sowie die vier punktschlechtesten Neunten (Ermittlung: Punkte pro Spiel) steigen in die Kreisoberliga ab. Für den Fall, dass eine oder mehrere Mannschaften aus der NOFV-Oberliga in die Verbandsliga absteigen, erhöht sich Zahl der Absteiger entsprechend.


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