Einstufungstest mit mehr als 100 Schiedsrichtern


01.07.2018
KFV Mecklenburgische Seenplatte • Schiedsrichter

Am Sonntag fand in Stavenhagen der jährliche Einstufungstest der Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen des Kreisfußballverbandes Mecklenburgische Seenplatte (KFV) statt. Auch dieses Jahr wurde die Spielzeit kritisch beäugt. Zudem mussten die Unparteiischen ihr Können unter Beweis stellen.

Eberhard Hoth hatte einiges zu sagen. Der Schiedsrichter-Obmann des KFV hat mit seinen Mitstreitern eine Mammutaufgabe zu stemmen. So hatten die Ansetzer Frank Schubert und Marco Metschulat so einige Kopfschmerzen mit den Partien. „Die Statistik der abgelaufenen Spielzeit im Kreis zeigt, dass von 2.287 Spielen, die 3.311 Schiedsrichterpositionen beinhalten, sage und schreibe 2.055 Änderungen bzw. Umsetzungen erforderlich machten. Das sind 73 Prozent aller Spiele, die aufwendig um- oder wiederbesetzt werden mussten. Das heißt, von vier angesetzten Begegnungen, müssen drei Partien umgesetzt werden“, so Hoth in seiner Rede.

Im weiteren Verlauf sprach der Schiedsrichter-Obmann von der positiven Entwicklung des Förderkaders. Hier sind Jan-Arne Seep und Florian Bauer höchst engagiert. „Die beiden Sportfreunde leiten den Förderkader mit sehr viel Enthusiasmus und hohem Engagement, mit guten Ideen und Einsatzbereitschaft, vor allem sprechen sie die Sprache der jungen Schiedsrichtertalente in unserem Kreisverband“. In diesem Kader befinden sich im Durchschnitt 12 - 15 Unparteiische, die hier gefördert, aber auch gefordert werden.

Das Lehrwesen steht unter der Leitung von Hans-Joachim Ladwig. Der Schiedsrichterausschuss bietet den Vereinen zwei Lehrgänge pro Saison an. Die Teilnehmerzahl liegt bei 15 - 20 Referees pro Spielzeit. Hier stellte Hoth aber auch klar, dass der Weg nach der Ausbildung kein einfacher ist und Unterstützung dringend benötigt wird: "Nach der Ausbildung sollten auch die Vereine darüber nachdenken, den jungen Unparteiischen einen sogenannten Paten oder eine Ansprechperson zur Seite zu stellen. Im besten Fall sollte die Begleitung durch den Vereinsschiedsrichter-Obmann erfolgen, denn nicht immer kann ein Mentor entsendet werden."

Auch das Mentoring ist für frisch gebackene Schiedsrichter von hoher Bedeutung. Unter der Leitung von Sportfreund Schwebke wurden in der abgelaufenen Spielzeit 35 Unparteiische begleitet.
"Zum Ende meiner Ausführungen möchte ich mich bei allen Sportfreunden für die geleistete Arbeit bedanken, vor allem auch bei euren Familien, die es letztendlich auch ermöglichen, dass wir unser Hobby ausüben können", so Eberhard Hoth in seinen Schlussworten.


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