Ein goldener Schuss ins Schweriner Glück


28.01.2019
Futsal • Frauen

Erstmals gelang den Damen des FSV 02 Schwerin der Triumph beim AOK-Futsal-Cup. Im Endspiel gegen Neubrandenburg sorgte Line Eisenhardt (4.v.l.) mit dem einzigen Treffer der Partie für die Entscheidung.

Das Finalturnier im AOK-Futsal-Cup der Frauen hatte erneut einige Überraschungen parat. Eine davon gab es im Endspiel in der Rostocker OSPA-Arena: hier konnten sich den Damen des FSV 02 Schwerin dank eines Treffers von Line Eisenhardt mit 1:0 gegen den favorisierten Titelverteidiger 1. FC Neubrandenburg 04 durchsetzen. Die Vier-Tore-Städterinnen hatten sich zuvor im gesamten Turnierverlauf relativ souverän gezeigt, doch im Finale fehlte dem aktuellen Spitzenreiter der AOK-Verbandsliga vor dem Tor das nötige Quäntchen Glück. Das hingegen hatten schlussendlich die Schwerinnerinnen, die sich nach dem Abpfiff in die Arme fielen und den erstmaligen Triumph bei der Hallenmeisterschaft des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.) ausgiebig feierten.

Noch in der Vorrunde hatten die Neubrandenburgerinnen gegen den FSV klar mit 3:0 gewonnen. Auch gegen den Rostocker FC (1:0) und den TSV 1860 Stralsund (3:0) als auch im Halbfinale gegen den Greifswalder FC (5:1) war man erfolgreich. Doch für den erneuten Landesmeistertitel in der Halle reichte diese Ausbeute letztlich nicht. Denn die Schweriner Defensive war in den K.O.-Spielen nicht zu überwinden. So reichte im Halbfinale gegen den VfB Traktor Hohen Sprenz als auch im Endspiel gegen Neubrandenburg jeweils ein Tor für den Titelgewinn.

Hinter den beiden Erstplatzierten sorgten wie schon im Vorjahr die qualifizierten Teams aus dem Kreisspielbetrieb für Furore. Mit dem VfB Traktor Hohen Sprenz konnte sich einer der drei Vertreter sogar mit der Bronzemedaille schmücken. 1:1 hieß es im kleinen Finale gegen Greifswald, die Entscheidung über den Platz auf dem Siegertreppchen fiel so im Penaltyschießen. Selbiges Bild bot sich den rund 150 Zuschauern in Rostock auch bei den weiteren Platzierungsspielen.

Über diese kamen auch die Lokalmatadoren vom Rostocker FC nicht hinaus. Für beide qualifizierten Mannschaften war der Sprung ins Halbfinale schon rund 90 Minuten nach dem offiziellen Turnierbeginn und je zwei Pleiten in der Vorrunde unerreichbar. Weil auch die dritte Begegnung jeweils ohne Punktgewinn endete, trafen sich beide Teams enttäuscht zum vereinsinternen Duell im Spiel um Platz sieben wieder. Die Abfolge ist bekannt: 1:1 nach zwölf Minuten, die Entscheidung musste von der Sechsmeterlinie fallen. Hier hatte die zweite Vertretung des Rostocker FC das bessere Ende für sich. Auch Rang fünf und sechs wurden auf diesem Wege ermittelt, wobei sich der TSV 1860 Stralsund gegen den Verbandsligisten HSG Warnemünde durchsetzen konnte.

Das Finalturnier der Damen in der Hansestadt erfuhr insgesamt einen würdigen Rahmen. Bereits am Vorabend waren die Teams auf Einladung des LFV M.-V. und der AOK Nordost zum Empfang im Hotel Sportforum geladen, ehe am Samstag in der Halle sportliche Reize gesetzt wurden.

Endstand: 1. FSV 02 Schwerin; 2. 1. FC Neubrandenburg 04; 3. VfB Traktor Hohen Sprenz; 4. Greifswalder FC; 5. TSV 1860 Stralsund; 6. HSG Warnemünde; 7. Rostocker FC II; 8. Rostocker FC.

Turnierauswahl: Frike Bentert (Rostocker FC II) - Jule Schulz, Viviane Schönherr  (beide 1. FC Neubrandenburg 04), Lisa Schramm (VfB Traktor Hohen Sprenz), Franziska Hagemann (HSG Warnemünde).

Juri Schlünz (r.) von der AOK Nordost und LFV-Mitarbeiter Hans-Joachim Grahl (l.) mit den fünf Spielerinnen, die beim AOK-Futsal-Cup in die Turnierauswahl berufen wurden.


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