Der Jugend mehr Stimme geben


29.07.2020
Verband • Ausschuss für Vereinsentwicklung • Qualifizierung • Projekte • Ehrenamt • Soziales Engagement

An der Sportschule Zinnowitz wurden Inhalte zu verschiedenen Themenblöcken in Gruppen erarbeitet.

Von Sonntag bis Montag begegnete sich eine elfköpfige Gruppe junger Fußballfreund*innen in der Sportschule Zinnowitz. Zusammen wurde dort beraten, diskutiert und entsprechende Ideen dafür gesammelt, wie die Belange und Meinungen der jüngeren Menschen im Alter bis zu 27 Jahren in den Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) und auch dessen rund 470 Vereine getragen werden können. Die Idee für die Durchführung einer solchen Veranstaltung entstammt dem Führungsspielertreff – auch hier hatten sich einst junge Leute mit Lust auf Fußball und dessen umgebende Themengebiete zusammengefunden – aus dem vergangenen Jahr. Ziel war und ist es, die Perspektiven, Wünsche und Ansätze für die Gestaltung des Fußballs dieser Generation wahr- und aufzunehmen.

In Koordination mit anderweitigen LFV-Maßnahmen im Bereich des jungen Ehrenamts – unter anderem die das Projekt der Fußballhelden – wurde ein Pool an engagierten und interessierten jungen Frauen und Männern im Alter von 17 bis 24 Jahren aus dem Bereich der Aktiven (Spieler*innen, Schiedsrichter*innen) und Trainer*innen generiert und eingeladen. "Die Teilnehmer*innen haben unter Anwendung verschiedenster Methoden schließlich selbst erste Möglichkeiten erarbeitet, wie und in welchen Bereichen man sich im Verband und auch im Verein beteiligen könnte", erklärte Sebastian Turowski, Lehr- und Bildungsreferent des LFV. Er war begeistert von "der Art und Weise, wie Jugendliche arbeiten und welche Themen sie beschäftigen". So richten die jungen Menschen den Fokus auf gänzlich andere oder gar neue Bereiche. "Wir müssen diese Meinungen mitnehmen und bündeln", so Turowski.

Dabei wurde unter anderem deutlich, dass Probleme und Schwierigkeiten – egal ob finanzielle, organisatorische, emotionale oder strukturelle – vereinsübergreifend auftauchen und deshalb auch vereinsübergreifend angegangen werden können. Wie können junge Schiedsrichter*innen, die nicht selten viel einstecken müssen, gestärkt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, die Ausbildungsinhalte mitzugestalten? Wie können sich junge Trainer*innen vernetzen und austauschen? Und welche Maßnahmen sind sinnvoll, um das Vereinsklima generell positiver zu gestalten?

Im LFV gibt es auch schon erste Ideen, wie sich die Gruppe (weiter-) entwickeln soll: Z.B. über die Mitarbeit und einem entsprechenden Mitspracherecht in Ausschüssen oder einem zusätzlichen eigenen Gremium im Verband. Aktuell besteht ein weiterhin reger Austausch mit- und untereinander. Dabei erhofft sich der LFV nach dem Auftakt in Zinnowitz, dass weitere junge Mitstreiter*innen gewonnen werden können. "Wir laden alle ein, sich daran zu beteiligen, den Fußball in Mecklenburg-Vorpommern dynamisch zu gestalten", macht Marij Duhra, die sich in der Geschäftsstelle des LFV um den Themenkomplex der gesellschaftlichen Verantwortung kümmert, deutlich. Sie ergänzte: "Wir sind gespannt auf die weiteren Ideen dieses U27-Netzwerks."

Inhaltliche Unterstützung erfuhr die zweitätige Veranstaltung nebst dem Wirken von Sebastian Turowski und Marij Duhra auch durch den LFV-Jugendbildungsbeauftragten Christian Berkenkamp und Juliane Dieckmann von der Kinder- und Jugendbeteiligung Rostock (KJB). „Nicht zuletzt durch das Mitwirken dieser Fachkraft und der guten Organisation können wir auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken“, zog Turowski Bilanz.

Die LFV-Mitstreiter*in Marij Duhra (2.v.l.), Sebastian Turowski (r.) und Christian Berkenkamp (2.v.r.) nahmen mit Begeisterung zwei Tage lang die Ideen von elf jungen Teilnehmern hinsichtlich des Engagements rund um den Fußball auf.

Die vielfältigen Meinungen und Ideen aus dem Pool der 17- bis 24-jährigen Teilnehmer*innen stießen bei den Organisatoren auf große Begeisterung.


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