Saison 2022/2023

Das war die Hinrunde: Herren-Verbandsliga


05.12.2022
Spielbetrieb • Männer • Verbandsliga

In der Herren-Verbandsliga thront zum Ende des Jahres 2022 (ebenso wie in der Rangliste des LOTTO Fairplay-Cups) der FC Anker Wismar an der Tabellenspitze. Im bisherigen Saisonverlauf (inkl. Lübzer Pils Landespokal) gelang es keiner Mannschaft, die Rot-Weißen zu bezwingen. Der einzige Punktverlust entstammt dem 2:2-Remis im Heimspiel gegen den FC Schönberg 95 Mitte Oktober. Dabei sind Unentschieden in der Verbandsliga zumindest im letzten Halbjahr nicht gerade üblich: Lediglich zehn von 105 Partien endeten ohne Sieger.

Zurück zur Tabelle: Trotz der nahezu unbefleckten Wismarer Weste ist der Kampf um die Landesmeisterschaft keineswegs von Langeweile gezeichnet. Ganz im Gegenteil: Mit dem 1. FC Neubrandenburg 04 und dem FSV Einheit Ueckermünde befinden sich zwei Teams mit vier bzw. sechs Punkten Rückstand durchaus in Schlagdistanz. In dem Zusammenhang dürfte es gleich zum Auftakt der Rückrunde in den direkten Duellen heiß hergehen: Am 16. Spieltag (25. Februar) reist Anker nach Ueckermünde, drei Wochen später gastiert Neubrandenburg in Wismar (18. März).

Mit dem FC Schönberg 05 und dem Malchower SV 90 komplettieren zwei Teams das obere Tabellendrittel, ehe direkt dahinter zumindest in Sachen Punktausbeute ein großer Bruch zu verzeichnen ist und es zugleich eng zur Sache geht: So trennen den Tabellensechsten vom Güstrower SC und den SV Warnemünde Fußball auf Rang 13 aktuell nur fünf Zähler. Es folgen Penzlin und Aufsteiger Bützow, die zumindest mit Blick in Richtung NOFV-Oberliga stark abstiegsgefährdet sind. Zwar sind grundsätzlich keine Regelabsteiger in der laufenden Verbandsligaserie vorgesehen, doch mit jedem MV-Absteiger aus der Oberliga erhöht sich diese Zahl. Und in der Nord-Staffel der fünften Spielklasse zieren momentan der MSV Pampow und der FC Mecklenburg Schwerin das Tabellenende…

Publikumsinteresse stabil wie vor Beginn der Pandemie

Insgesamt 12.841 Zuschauende zählte die erste Halbserie in der Herren-Verbandsliga, was im Schnitt 122 Fans pro Spiel entspricht. Zum Vergleich: In der letzten von keinerlei pandemiebedingter Beschränkungen beeinflussten Saison 2018/2019 waren es am Ende rund 133 Zuschauende pro Spiel – allerdings spielten die bereits erwähnten Publikumsmagnete Pampow und Schwerin seinerzeit noch in der Verbandsliga. Aktuell gibt es wie üblich "Ausreißer" nach oben und unten: Während die Gastgeber in Neubrandenburg und Malchow sogar mehr als 200 Personen pro Spiel begrüßen können, verfolgen durchschnittlich nur 54 Personen ein Heimspiel des FC Förderkader René Schneider. A

Die Torjägerliste führt zur Saisonhalbzeit Daniel Nawotke vom 1. FC Neubrandenburg 04 mit 17 Treffern an. Sein Klub stellt mit 56 erzielten Treffern insgesamt die stärkste Offensive der Liga. Ebenso viele Gegentreffer musste bislang der Penzliner SV hinnehmen und kassiert damit im Schnitt vier Treffer pro Spiel. Enorm sattelfest präsentieren sich dagegen die Abwehrreihen der Spitzenteams aus Ueckermünde und Wismar, die bislang erst neun bzw. zehn Mal nach einem Erfolg des Kontrahenten den Ball zum Anstoßpunkt bugsieren mussten. Insgesamt bedeuten die bisherigen 463 Treffer einen druchschnittlichen Torreigen von 4,4 Treffern pro Spiel.

Nach der bevorstehenden Winterpause startet die Rückrunde Ende Februar 2023. Und spätestens mit Beendigung des 30. Spieltags am 10. Juni 2023 werden dann die letzten Entscheidungen gefallen sein.


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