Christoph Dallmann leitet das Pokalendspiel in Neustrelitz


05.05.2022
Schiedsrichterausschuss • Spielbetrieb • Männer • Schiedsrichter • Landespokal

Der Schiedsrichterausschuss des Landesfußballverbands Mecklenburg-Vorpommern (LFV) hat die Referees für das diesjährige Finale im Lübzer Pils Cup der Herren bekanntgegeben. Mit der Leitung des Duells zwischen den beiden Oberligisten von der TSG Neustrelitz und vom Greifswalder FC wird Christoph Dallmann (28 Jahre, LSG Elmenhorst) betraut. An den Seitenlinien assistieren ihm Dominic Koch (26, SG Schlagsdorf 91) und Jan-Arne Seep (24, Kickers JuS 03). Als vierter Offizieller fungiert am 21. Mai im Neustrelitzer Parkstadion Fred Klinkenberg (69, FSV Garz).

"Große Vorfreude"

"Natürlich nimmt man so eine Nominierung mit großer Vorfreude an", sagt Christoph Dallmann, der im Punktspielalltag ansonsten allen voran in der Regionalliga Nordost eingesetzt wird. Dort habe er nach eigenem Ermessen eine bis dahin sehr erfolgreiche Saison gehabt und "wirklich viele besondere Spiele leiten dürfen." Insgesamt stehen seit seinem Aufstieg vor knapp drei Jahren bislang 20 Einsätze als Hauptschiedsrichter in der vierthöchsten Spielklasse zu Buche, allein 13 davon in der laufenden Serie. Hinzu gesellen sich zahlreiche weitere Ansetzungen als Assistent. Insgesamt kommt Christoph Dallmann in der aktuellen Spielzeit von der Kreisoberliga über die Landesspielklassen und der Oberliga bis hin zur Regionalliga der A-Junioren und der Herren bislang auf satte 59 Pflichtspieleinsätze auf dem Feld oder an der Seitenlinie.

Ein weiterer Aufstieg in die 3. Liga ist aufgrund der Altersgrenze von 25 Jahren nicht mehr realisierbar. Daher hat sich Dallmann – neben seiner hauptberuflichen Funktion als Lehrer für Mathematik und Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT) – in Sachen Fußball andere Ziele gesetzt: "Ich möchte mich auf diesem Niveau stabilisieren. Zudem möchte ich weiterhin in einem derart harmonischen Team mit meinen Kollegen aus der Region unterwegs sein, um die Spiele bestmöglich, aber eben auch bestmöglich gelaunt genießen zu können", erklärt der MV-Schiedsrichter des Jahres von 2019. Das gilt natürlich auch für das Landespokalfinale, welches für den 28-Jährigen einen "sehr großen Stellenwert" genießt. "Das Spiel an sich ist ein absolutes Highlight in der Laufbahn eines jeden Schiedsrichters. Diese Erfahrungswerte konnten mir auch meine Vorgänger bestätigen. Das hat natürlich auch mit der mittlerweile sehr besonderen Berichterstattung rund um das Finale zu tun (das Endspiel wird im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure in einer TV-Konferenz im ARD-Fernsehen übertragen/d.Red.). Daher ist es auch mein persönlicher Anspruch, dass wir als Spielleiter auf dem Feld eine gute Partie abgeben."

Vorbereitung wird teilweise angepasst

Die Vorbereitung auf die Partie ist nicht nur aus diesem Grund noch einmal eine etwas andere als sonst. "Da es sich um ein Pokalspiel handelt, muss man alle Eventualitäten rund um Wechsel und ähnliche administrative Aufgaben im Vorfeld bedenken", macht Dallmann deutlich. Eine weitere Besonderheit: "Wir leiten das Spiel zu viert, was uns auch in der Vorbereitung beschäftigt." Auch mit den beiden Kontrahenten aus Neustrelitz und Greifswald gelte es sich auseinanderzusetzen, obgleich hier auch gemeinsame Spielerfahrungen aus früheren Aufeinandertreffen helfen. Das nehme daher nicht die meiste Zeit in Anspruch, denn "letztlich kennt man sich ja dann doch schon auch ein paar Jahre", sagt Christoph Dallmann mit einem kleinen Lächeln.

Ein direktes Vorbild für das eigene Wirken als Unparteiischer auf dem Fußballfeld hat Dallmann seit dem Beginn seiner Schiedsrichterlaufbahn im Jahr 2008 indes nicht. "Obwohl es viele wirklich gute Schiedsrichter in Deutschland gibt, was man anhand der aktuellen Diskussionen gerne mal vergisst", bricht er eine Lanze für die Elite der DFB-Referees. Auf internationaler Ebene war es derweil das Wirken und die Spielleitung des mittlerweile im Ruhestand befindlichen Niederländers Björn Kuipers, die den Rostocker immer wieder beindruckte. "Er hatte eine super Ausstrahlung und eine wirklich gute Linie auf dem Platz. Damit war er bis zum Schluss immer absolut sicher, aber trotzdem beliebt bei den Spielern auf dem Feld“, so Dallmann und ergänzt: „Mehr kann man sich als Schiedsrichter eigentlich nicht wünschen."


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