Berufung in den "Club 100" des Deutschen Fußball-Bundes


18.09.2019
Verband • Projekte • Ehrenamt

Uwe Schmidt (3.v.l.), Rolf Brümmer (4.v.l.) und Heiko Damrau (4.v.r.) wurden in Hamburg in den Club 100 des DFB berufen. LFV-Präsidebt Joachim Masuch (2.v.r.) und Johan Holst (3.v.r., Ehrenamtsbeauftragter KFV Schwerin-Nordwestmecklenburg) gehörten ebenso zu den Gratulanten wie der kommissarische DFB-Präsident Dr. Rainer Koch (2.v.l.), DFB-Generalsektretär Dr. Friedrich Curtius (l.) und DFB-Vizepräsident Peter Frymuth (r.). [Foto: Getty Images]

Im Rahmen des EM-Qualifikationsspiels zwischen der Deutschen Nationalmannschaft und den Niederlanden (Endstand: 2:4) fand am 6. September in Hamburg die offizielle Ehrungsveranstaltung für alle diesjährigen Club 100 Mitglieder des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Curio Haus der Hansestadt statt.

Uwe Schmidt (70 Jahre, SV Eintracht Zinnowitz), Rolf Brümmer (64, FC Aufbau Sternberg) und Heiko Damrau (47, FSV Testorf Upahl) wurden dabei persönlich vom kommissarischen DFB-Präsident Dr. Rainer Koch für ihre außerordentlichen Tätigkeiten und ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet. Unter den weiteren Gästen aus der Welt des Fußballs nahmen – neben zahlreichen weiteren prominenten Vertretern – unter anderem auch DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius, der Präsident des Hamburger SV, Marcell Jansen, und 90er-Weltmeister Olaf Thon teil.

Das abwechslungsreiche Programm umfasste interessante Gesprächsrunden rund um das Thema Fußball im Allgemeinen und das Ehrenamt im Speziellen. Abgerundet wurde der Tag durch ein exklusives Ehrungsessen, dem gemeinsamen Länderspielbesuch sowie einem abschließenden Mitternachtssnack. „Bis auf das Ergebnis des Länderspiels war es ein rundum gelungener Tag“, freute sich Heiko Damrau, eines der drei neuen Club 100-Mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern. LFV-Präsident Joachim Masuch war der bei der Ehrungsveranstaltung ebenfalls zugegen: „Es ist ungemein wichtig, dass die ehrenamtliche Arbeit im Fußballsport gewürdigt wird. Dieser tolle Empfang im Hamburg trägt seinen Teil dazu bei“, so der 69-Jährige.

Seit der Gründung der Aktion Ehrenamt im Jahr 1997 verleiht der DFB in Zusammenarbeit mit seinen Landesverbänden jährlich den DFB-Ehrenamtspreis. Das nun seit über 20 Jahren fortlaufende Bestehen macht die Aktion Ehrenamt gleichzeitig zur am längsten bestehenden Aktion des DFB. Im Laufe der Zeit hat sich die Aktion stetig weiterentwickelt, ohne jedoch ihren bewährten Kern zu verlieren. Dieser besteht daraus, dass die Ehrenamtsbeauftragten mit viel Fingerspitzengefühl die Preisträgerinnen & Preisträger – jeweils eine(n) aus jedem der insgesamt 266 Fußballkreise – auswählen. Diese werden, stellvertretend für die 1,7 Millionen ehrenamtlich und freiwillig Engagierten in den Amateurvereinen, für ihre hervorragenden ehrenamtlichen Leistungen ausgezeichnet.

Bereits im Mai wurden die sechs Kreissieger aus Mecklenburg-Vorpommern zu einem Dankeschön-Wochenende eingeladen. Der LFV M.-V. kooperiert hier mit dem Landesverbänden aus Berlin, Westfalen und Hamburg. Das Treffen in diesem Jahr fand ebenfalls an der Elbe statt und hatte ebenso viele Höhepunkt zu bieten. Neben Heiko Damrau, Uwe Schmidt und Rolf Brümmer wurden seinerzeit auch Klaus Brei (78, SV Union Wesenberg) Norbert Kötz (43, FSV Altenkirchen) und Christoph Wagner (39, SV Parkentin) mit dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet.

„Im Endeffekt kann man sagen, dass es zwei super Veranstaltungen gewesen sind“, lobte Damrau die Organisatoren. Er gehört nebst den Herren Schmidt und Brümmer nunmehr zu den Kreissiegern, die anhand eines bestimmten Kriterienkatalogs gemeinsam mit weiteren 97 herausragend engagierten Ehrenamtlichen in Hamburg für ein Jahr in den "Club 100" des DFB aufgenommen wurden.

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