20 Teilnehmer diskutieren beim Satellitenkongress über die Zukunft des Amateurfußballs


25.02.2019
Verband • Amateurfußball-Kongress

Intensive Diskussionsrunden entstanden an den runden Tischen beim Satellitenkongress. Dabei waren immer Vertreter aus den Vereinen, den Kreisen und dem LFV M.-V. vertreten.

Der Amateurfußball-Kongress (AFK) des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Kassel zählte knapp 300 Teilnehmer. Nebst der dreitägigen Veranstaltung in Hessen gesellten sich bundesweit sieben sogenannte Satellitenkongresse mit weiteren 170 Stimmen dazu. Auch der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.) bot seinen Mitgliedern mit diesem Format die Möglichkeit, sich direkt an der Diskussion über die Zukunft des Amateurfußballs in Deutschland und nicht zuletzt in M.-V. zu beteiligen.

Als einziger Verband offerierte der LFV M.-V. seinen 20 anwesenden Teilnehmern dabei die Möglichkeit, im Rahmen eines zweitägigen Satellitenkongresses im Hotel Sportforum in Rostock drei der insgesamt fünf Kernthemen aus Kassel mit zu gestalten. Die entsprechend an den „runden Tischen“ erarbeiteten Handlungsempfehlungen wurden direkt zum Amateurfußball-Kongress gesendet und fanden somit auch ihren Platz bei den jeweiligen Online-Abstimmungen. An diesen konnten die Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern per App ebenfalls teilnehmen, so dass eine direkte Beteiligung am bundesweiten Kongress in jeder Hinsicht gegeben war.

Entsprechend positiv gestimmt zeigten sich die Teilnehmer in Rostock, denen sich mit dem Treffen in der Hansestadt nebst der Zukunftsdiskussion in den Bereichen "Verein 2024", "Rahmenbedingungen des Vereinsfußballs" und "Verband 2024" auch die Chance bot, mit Vertretern der anderen Vereine sowie der Kreisfußballverbände und des LFV M.-V. ins Gespräch zu kommen.

„Wir haben viel und gut gearbeitet. Ich kann selber viel Input mitnehmen und man hat auch gemerkt, dass viele Vereine dieselben Probleme haben“, sagte Sven Bauer vom SV Plate. Er gehörte bei der offenen Ausschreibung der Teilnehmer für den Satellitenkongress durch den LFV M.-V. zu den Ersten, die sich angemeldet hatten. Seine Beweggründe dafür waren klar: „Wir können die Probleme im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern nur gemeinsam anpacken. Und was bietet da eine passendere Möglichkeit als solch ein Rahmen“, so Bauer, der mit anfügte: „Die Veranstaltung war sehr gut organisiert.“

Auch Manfred Lübke, Vorsitzender des Fußballverbandes Vorpommern-Greifswald, fand lobende Worte für den Satellitenkongress. Er habe sich ohnehin schnell mit der Idee des AFK identifizieren können. „Weil es mich einfach interessiert und weil ich die erarbeiteten Inhalte nach dem Kongress im Team und im Verband mit umzusetzen habe. Die einzelnen Dinge in die Vereine hereinzutragen, das ist einfach unsere Aufgabe.“

Bemerkenswert: Die Satellitenkongresse wurden vom DFB fortwährend als wesentlicher Bestandteil der dritten Auflage des AFK mit eingebunden und wertgeschätzt. So durften sich die Rostocker Teilnehmer am Freitagabend auch über eine Live-Schalte nach Hessen freuen, in der sie von DFB-Präsident Reinhard Grindel und LFV-Präsident Joachim Masuch herzlich gegrüßt wurden und einen Dank für ihr Engagement im Amateurfußball und speziell beim Kongress erhielten.

Insgesamt 20 Teilnehmer zählte der Satellitenkongress des Landesfußballverbandes in Rostock. Diskutiert wurde zu den Themen "Verein 2024", "Rahmenbedinungen des Vereinsfußballs" und "Verband 2024".

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