08.05.2015

Weitere Schnupperkurse in Sachen Fairplay-Liga


In Penzlin wurde das Modell der Fairplay-Liga im vergangenen Frühherbst erstmals in Mecklenburg-Vorpommern erprobt und vorgestellt. Das Fußballspiel als solches soll hier für die Kinder wieder in den Vordergrund rücken, die Nebengeräusche gemindert werden. Am Sonnabend steht in Crivitz (Geschwister-Scholl-Platz) das zweite Pilotturnier bevor, eine Woche später macht der neue Modus im Kreis Nordvorpommern/Rügen mit einem Turnier auf dem DFB-Stützpunktgelände in Prohn Station.

Die Vorgaben: Die Zuschauer halten einen Mindestabstand zum Spielfeld, die Trainer - sie stehen in einer gemeinsamen Zone - reduzieren ihr Coaching auf ein Minimum und greifen letztlich nur bei größeren Streitfällen ein. Diese können durchaus einmal auftreten, denn gespielt wird ohne Schiedsrichter. Mit der gemeinsamen Entscheidungsfindung sollen auch die sozialen Kompetenzen der jungen Kicker nachhaltig geschult werden.

Der Auftakt in Penzlin war für alle Beteiligten zunächst ungewohnt, doch mit zunehmender Dauer hatten die jungen Aktiven, die Trainer als auch die Eltern und Zuschauer ihren Spaß an diesem Modus. Jener ist nach Ansicht vieler ein Modell für die Zukunft, nicht umsonst ist er im Masterplan des Deutschen Fußball-Bundes und im Entwicklungsplan des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern fest verankert. Schon in dieser Saison werden auch die Landesbestenermittlungen im Bereich der F-Junioren im Fairplay-Liga-Modus ausgetragen.

In Crivitz wie auch in Prohn beginnt die erste Partie um 10 Uhr. Jeweils acht Teams machen dann einen Schnupperkurs in Sachen Fairplay-Liga.



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