02.02.2015

AOK-Cup: Neubrandenburger Frauen verteidigen Hallentitel


Die beste Torhüterin, Marlows Ramona Zitzen (re.), und die beste Spielerin des AOK-Cups, Juliane Plückhahn (mi., Güstrower SC), im direkten Duell. (Foto: M. Scharf)

Die Fußballerinnen des 1. FC Neubrandenburg 04 haben den AOK-Cup in Marlow gewonnen. Im Endspiel der Hallenlandesmeisterschaft des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LFV M.-V.) besiegte der Regionalligist den Güstrower SC klar mit 4:0. Rang drei ging an die SG GSV 04 / HFC Greifswald, die Boddenstädterinnen konnten sich im kleinen Finale mit 1:0 gegen den Rostocker FC durchsetzen.

Erstmals wurde der Wettbewerb nach FIFA-Reglement (Futsal) ausgetragen. Die Fußball-Damen aus unserem Bundesland sind damit die Vorreiter für die ab 2016 auf alle verbandlichen Hallenwettbewerbe des Landes zutreffende Sportart. „Die Turniere waren ein gelungener Auftakt in Sachen Futsal. Wir haben in zwei Vorrunden und dem Endrundenturnier attraktivere Spiele für den Zuschauer anbieten können“, schätzte die Vorsitzende des Ausschuss für Frauen und Mädchen, Katja Kant, ein. „Durch den verkleinerten Raum wird die Handlungsschnelligkeit gefördert. Die Spielerinnen sind ständig am Spiel beteiligt und haben viele Ballkontakte. Der Zeit- und Gegnerdruck ist ein Stück höher als draußen, was hohe Anforderungen an das taktische Verhalten stellt. Zudem stellt man durch den für die Halle sprungoptimierten Fußball eine geringere Verletzungsgefahr fest“, fährt Kant fort.

Unter den acht qualifizierten Mannschaften befanden sich gleich drei Kreismeister. Unter ihnen die Frauen des VfB Marlow, die das Turnier vor heimischer Kulisse (150 Zuschauer) mit einem 1:1 gegen den Titelverteidiger 1. FC Neubrandenburg 04 begannen. Obwohl sie auch im weiteren Verlauf ungeschlagen blieben, reichte es am Ende für die Gastgeber "nur " zu Rang fünf.

In den Halbfinals setzten sich der Güstrower SC gegen den Rostocker FC (4:3 nach 6m-Schießen) und der 1. FCN gegen SG GSV / HFC Greifswald (3:1) durch. Somit standen sich die beiden Vorrunden-Ersten im Finale gegenüber. Hier konnte der favorisierten 1. FCN, der sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut ins Turnier gespielt hatte, mit einem souveränen 4:0-Sieg seinen Titel verteidigen. Alle drei Platzierten durften sich zudem über einen von Polytan gesponserten Scheck freuen. (250 Euro, 150 Euro und 100 Euro).

Kati Lemke, Jugendobfrau der Mecklenburger Seenplatte sieht viele positive Aspekte. Unter anderen steigere man die Spielfähigkeit und Futsal vereint die besten spielerisch-taktischen Eigenschaften des Fußballs mit sinnvollen Regelideen aus anderen Sportarten zu einem extrem fairen, schnellen, taktisch und technisch anspruchsvollen Spiel.

AOK-Cup 2014/2015, Endrunde in Marlow

Beste Spielerin: Juliane Plückhahn (Güstrower SC)
Bester Torwart: Ramona Zitzen (VfB Marlow)
Beste Torschützen: Rabea Weglowski (1. FC Neubrandenburg 04 / 5 Treffer)

Endstand

1. 1. FC Neubrandenburg
2. Güstrower SC 09
3. SG GSV 04 / HFC Greifswald
4. Rostocker FC 1895
5. VfB Marlow
6. SV Gelbensander Graosshopper
7. SV Hafen Rostock 1961
8. Wittenburger SV



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