08.11.2016

U16-Juniorinnen enttäuschen beim NOFV-Länderpokal


Im Duell mit Sachsen-Anhalt machten die MV-Mädchen (blaue Trikots) ihr bestes Turnierspiel. Am Ende hieß es dennoch 0:1. (Foto: NOFV)

Alles andere als zufrieden waren die U16-Juniorinnen Mecklenburg-Vorpommerns. Beim jüngst im thüringischen Bad Blankenburg ausgetragenen NOFV-Länderpokal blieben die Nordlichter ohne Punktgewinn und belegten somit natürlich den sechsten und damit letzten Platz. Den Turniersieg heimste sich Brandenburg vor Sachsen-Anhalt und Thüringen ein.

"Unter dem Strich ein ernüchterndes Wochenende. Wir haben große Probleme im Spielaufbau und damit einhergehend im Herausspielen von Torchancen. Dies hat sicherlich damit zu tun, dass die anderen Verbände ein höheres Tempo gehen können und damit auch mehr Druck ausüben können", war Landestrainer Tilo Berner enttäuscht.

Bereits in Spiel eins gegen Berlin waren die Mädels um Kapitän Nicola Stutzky chancenlos. Schon zur Pause lagen sie 0:4 zurück. Dies war am Ende auch der Endstand, was weniger mit einer Leistungssteigerung der MV-Mädels in Durchgang zwei zu tun hatte, als der Fakt, dass Berlin zur Pause sieben Mal wechselte. "Berlin war handlungsschneller, wir haben dagegen kaum Entlastung geschaffen. Fast die gesamte erste Halbzeit hat in unserer Spielhälfte stattgefunden", so Berner.

In Spiel zwei hieß der Gegner Sachsen-Anhalt. Nachdem die Berner-Truppe einige brenzlige Situationen am Anfang mit viel Glück überstand, wusste sie mit viel Einsatz in der Defensive zu gefallen. Das einzige Tor fiel nach 50 Minuten. "Das war unser bestes Spiel, das müssen wir am Ende gar nicht verlieren. Zumal das Gegentor in unseren Augen vermeidbar war", analysierte Co-Trainer Hans-Joachim Grahl.

Spiel drei gegen Sachsen war dann wieder ein Rückschlag. Parallelen zum Spiel gegen Berlin waren offensichtlich. 0:3 zur Pause, 1:5 der Endstand. Das Tor für die MV-Auswahl markierte Maleen Luise Jankowski Mitte der zweiten Hälfte per Freistoß aus 20 Metern.

MV spielte mit: Laura Michael, Maleen Luise Jankowski, Rieke Tietz, Mette Bönsch, Emma Knitter, Dania Carina Beuth, Lilian Friday, Luci Schröder, Merle Caanitz (alle 1. FC Neubrandenburg 04), Wiebke Gustmann, Jessica Siegel, Lara Montzki (alle FC Pommern Stralsund), Nicola Stutzky (Selmsdorfer SV), Wencke Bongartz (FSV 02 Schwerin), Mathilda Göpel (SV Hafen Rostock), Juliane Zelva (FC Anker Wismar)



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