06.02.2014

Wie hat Deutschland gespielt?


Die Talent-Ferienschule feiert in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag. In den Winterferien fand das erste Camp 2014 in Güstrow statt. Die 24 jungen Teilnehmer stellten unter anderem bei einer Mini-WM ihr Können unter Beweis.

Die Talent-Ferienschule feiert in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag. In den Winterferien fiel der Startschuss für die Jubiläumsserie mit dem ersten von insgesamt 24 Lehrgängen.

Güstrow - Im Sommer feiern die Brasilianer zusammen mit 31 weiteren Nationen in Rio de Janeiro, Sao Paulo, der Hauptstadt Brasilia und neun weiteren Spielorten das mit Spannung erwartete fußballerische Groß-
ereignis in diesem Jahr - die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014.

Im etwas beschaulicheren Güstrow im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns wurde der erste Weltmeister des Jahres schon gekürt - die Talent-Ferienschule des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern macht‘s möglich! 24 eifrige Nachwuchskicker traten aufgeteilt in sechs Teams bei einer Mini-WM gegeneinander an, auf Grund der frostigen Temperaturen  allerdings in den warmen vier Wänden der anliegenden Sporthalle in der Sportschule der Barlachstadt. Die acht- bis dreizehnjährigen Ferienschüler durften sich dennoch fühlen wie die Profis: Einlaufzeremonie, Nationalhymnen, gehisste Nationalflaggen – alles im Stile der großen Vorbilder im Fernsehen.

Und im sportlichen Wettstreit zwischen Deutschland, Spanien, Brasilien, der Elfenbeinküste, Ecuador und Ghana waren alle mit viel Eifer dabei. „Wie hat Deutschland gespielt“, fragte Sargis Martirosyan seine „ivorischen“ Teamkollegen Bastian Brandenburg, Kilian Dankert, Erik Langschwager während einer Spielpause. Natürlich immer mit Blick auf die Tabelle, in der diese vier Talente als Elfenbeinküste letztlich auch ganz vorne standen und den Titel bei der Mini-WM bejubeln durften.

Weltmeisterlich war allerdings nicht nur dieser Tag, die ganze Woche in Güstrow bleibt den 24 Jungen mit Aktivitäten rund um den Fußball – neben normalen Trainingseinheiten ging es unter anderem auch um bestmögliche Ergebnisse beim DFB & McDonalds Fußballabzeichen – in bester Erinnerung. Campleiter Klaus Krasse sorgte zusammen mit seinen Trainerkollegen Florian Markhoff und Michael Bartels auch abseits des runden Leders mit Bowling und einer großen Abschlussfete für viel Unterhaltung.

Der 60-jährige Krasse kommt mit seiner jugendlichen Wortwahl („Supermegaaffengeil“) beim Nachwuchs prima an, überhaupt gibt es im Camp keine Kommunikationsprobleme. Und wenn es doch Fragen gibt,  werden diese spätestens auf der täglichen Pressekonferenz geklärt. Das zwischen den Kindern zum Teil ein mehrjähriger Altersunterschied besteht, stellt für keinen der Beteiligten ein Problem dar. „Ich finde das wirklich toll, dass das so funktioniert. Das ist ja letztlich auch das, worum es im Fußball geht, das Miteinander. Und hier verbringen die Kinder auch die restliche Freizeit zusammen“, ist Michael Bartels begeistert. „Mir macht es sehr viel Spaß“, hebt auch der Lehrgangsälteste Sargis Martirosyan hervor und Moritz Schumann (12) sagt: „Ich finde es mit den Jüngeren nicht schlimm. Es geht vielleicht mal ein Ball mehr verloren, aber das kann doch sonst auch anderen passieren.“ Fußball, Freizeit, Miteinander: So lauten auch im Jahr 2014 die Erfolgsfaktoren der Talent-Ferienschule.



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