13.05.2013

Unvergessliches "Dankeschön"-Wochenende im SportCentrum Kamen-Kaiserau


Die Delegation des LFV M.-V. zusammen mit den Gastgebern in Kamen-Kaiserau: Alfred Huschka, Claus Nevermann, Alfons Lange, Hans Tilkowski, Manfred Vendt, Ute Schäfer, Hermann Korfmacher, Dieter Borgwart, Alfred Wruck und Detlef Müller (v.l.n.r.)

Zu „einer der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr", wie es Hermann Korfmacher, der Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes (FLVW), in seiner Begrüßungsrede formulierte, hatte der FLVW am Wochenende des 11. und 12. Mai insgesamt 33 Ehrenamtspreisträger aus dem Verbandsgebiet, aus Hamburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in das SportCentrum Kamen•Kaiserau zum Dankeschön-Wochenende eingeladen.

Höhepunkt: die Verleihung der Ehrenamtspreise, die von NRW-Sportministerin Ute Schäfer, Torwartlegende Hans Tilkowski und Hermann Korfmacher Samstagabend vorgenommen wurde. Mit dem DFB-Ehrenpreis wurden die Preisträger für ihre hervorragenden ehrenamtlichen Leistungen geehrt und ihnen Dank ausgesprochen.

Ohne das Ehrenamt geht es nicht. Das unterstrich nicht nur Hermann Korfmacher. Auch Ute Schäfer, Nordrhein-Westfalens Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, stellte heraus, dass ehrenamtliche Tätigkeit unverzichtbar für den Sport sei. Das wolle sie auch mit ihrem Besuch dokumentieren. Mit den gesellschaftlichen Veränderungen steigen auch Erwartungsdruck, Verantwortung und Engagement, daher müsse das Ehrenamt zukünftsträchtiger gestaltet werden, damit die Vereine weiterhin attraktiv bleiben. Das bedeute, Kinder und Jugendliche weiter an den Verein zu binden und die Generationen zusammen zu halten. Und bedeute weiter, dass die Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Das Land NRW investiere 5,7 Millionen Euro in den Sport.

Viel Beachtung fand auch das Interview, das Ulrich Jeromin, der FLVW-Ehrenamtsbeauftragte, mit Torwartlegende Hans Tilkowski führte. Natürlich ging es wieder um das berühmte Wembley-Tor von 1966 im WM-Finale England - Deutschland. „Der Ball war nicht drin", konnte sich der 39malige Nationaltorhüter da nur wiederholen. Ein Kurzfilm über diese legendäre Szene bestätigte ihn. Dennoch ist Tilkowski „gegen Torkameras oder andere Technik im Fußball", wie er kundtat, „da verliert der Fußball seinen Ursprung." Alle Ehrenamtspreisträger erhielten neben Urkunden und einer DFB-Uhr sein Buch „Und ewig fällt das Wembley-Tor" mit persönlicher Widmung.

Die Ehrenamtspreisträger aus den vier Landesverbänden verbrachten drei erlebnisreiche Tage im SportCentrum, angereichert mit einem interessanten Rahmenprogramm, unter anderem der Besuch des Bundesligaspiels Schalke - Stuttgart. „Diese Partie war von Schalke nicht Champions-League like, wohl aber die drei Tage in Kamen•Kaiserau", dankte Detlef Müller, der Landesehrenamtsbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern stellvertretend für alle, „es waren drei unvergessliche Tage".



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