10.10.2014

Tag des Mädchenfußballs an der Grundschule „Rugard“ in Bergen


Die Grundschülerinnen der Grundschule „Rugard“ in Bergen spielten am 19. September 2014 eine Mini-WM im Fußball. Die 144 Mädchen der Schule bildeten Teams mit je 6 Spielerinnen und gaben sich Ländernamen der Fußball-WM-Teilnehmer wie Deutschland, Portugal, Brasilien oder England. Zum wiederholten Mal fand in diesem Schuljahr ein solches Turnier an dieser Grundschule statt.„Veranstalter sind der Fußballverband Nordvorpommern/Rügen und der DFB“, sagte Marcus Wolff, Verantwortlicher für den Frauen- und Mädchenfußball im Fußballverband.

Je Klassenstufe fand eine WM statt. Es kämpften je WM 6 Mannschaften um den Sieg. Jede Siegermannschaft erhielt einen Pokal und jede Mini-Fußballerin erhielt eine Urkunde und ein Armband mit der Aufschrift „Mädchenfussball“. „Die Verantwortlichen schauten sich auch nach Talenten um“, erklärte Guido Witt. Der 42-Jährige ist selbst Trainer beim PSV Bergen und unterstützt gern bei solchen Veranstaltungen. „Schließlich hat der Verein jetzt auch zwei Mädchenmannschaften. Da sind die Mädchen immer gern gesehen.

Fußballerisches Talent hat auf jeden Fall Inga Herke aus der 4. Klasse. Sie schoss allein zwei von drei Toren für ihre Mannschaft. Ihr macht Fußballspielen Spaß. „Aber ich habe nur wenig Zeit dafür, weil ich für die Schule lernen muss“, verriet die Zehnjährige. „Es war schön zu beobachten, wie die Mädchen anfangs zögerlich an den Ball traten“, sagte Marcus Wolff. „Jedoch mit zunehmender Spieldauer wurden sie immer mutiger und angriffslustiger.“

Die Grundschülerinnen hatten sich gut auf die Mini-WM vorbereitet. Vor dem ersten Spiel waren sie trotzdem noch mächtig aufgeregt. Gegenseitig feuerten sich die Teams lautstark an. In der Halle verstand man teilweise sein eigenes Wort nicht mehr. Schulleiterin Frau Kapust hatte die Mädchen bereits im Sportunterricht auf das außergewöhnliche Ereignis vorbereitet. Natürlich freute sie sich sehr über die Stimmung in der Halle und dass der Verband an ihre Schule herantrat.

Am Ende gewann bei den ersten Klassen Spanien, bei den zweiten Klassen England, und bei den dritten und vierten Klassen setzte sich tatsächlich, wie im waren Leben, die Teams „aus“ Deutschland durch. Begeistert von der für die Mädchen bis dahin fast unbekannten Sportart kehrten sie zurück in den
Unterricht. „Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Turniere das eine oder andere Mädchen dazu bewegen, im Verein diesem tollen Sport weiter nachzugehen“,so Marcus Wolff.

FV Nordvorpommern/Rügen



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